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	<title>ONE ROAD. ENDLESS POSSIBILITIES. &#187; Watchmen</title>
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	<description>Der Blog von Peter Osteried</description>
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		<title>And so it begins!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Before Watchmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit heute ist es offiziell: BEFORE WATCHMEN. DC produziert Prequels zu WATCHMEN, von Künstlern wie JMS, Brian Azzarello, Len Wein und Darwyn Cooke. Bei Bleeding Cool kann man die ersten Cover sehen. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute ist es offiziell: BEFORE WATCHMEN. DC produziert Prequels zu WATCHMEN, von Künstlern wie JMS, Brian Azzarello, Len Wein und Darwyn Cooke. Bei <a title="Bleeding Cool" href="http://www.bleedingcool.com/2012/02/01/before-watchmen/">Bleeding Cool </a>kann man die ersten Cover sehen.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2012/02/WATCHMEN_2012_OZY_Cvr-500x768.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6796" title="WATCHMEN_2012_OZY_Cvr-500x768" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2012/02/WATCHMEN_2012_OZY_Cvr-500x768-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Watchmen: Lego-Style!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 02:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Süß!</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/2010/12/watchmen-lego-style/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Wenn Alan Moore über Watchmen spricht&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 22:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Bleeding Cool gibt es ein interessantes Interview mit Alan Moore bezüglich WATCHMEN. Vor ein paar Monaten hieß es, dass DC Alan Moore angeboten hat, die Rechte an WATCHMEN zurückzugeben. Im Gegenzug sollte er einwilligen, dass Sequels und Prequels in &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/09/wenn-alan-moore-uber-watchmen-spricht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Bleeding Cool gibt es ein interessantes <a href="http://www.bleedingcool.com/2010/09/09/alan-moore-speaks-watchmen-2-to-adi-tantimedh/">Interview </a>mit Alan Moore bezüglich WATCHMEN. Vor ein paar Monaten hieß es, dass DC Alan Moore angeboten hat, die Rechte an WATCHMEN zurückzugeben. Im Gegenzug sollte er einwilligen, dass Sequels und Prequels in Multimediaform produziert werden dürfen. Moore lehnte ab. Die Frage kommt natürlich auf, wie der Kontrakt aus der Mitte der 80er Jahre aussehen muss, damit DC überhaupt die Einwilligung von Alan Moore benötigt. Das ist auch Moore nicht ganz klar, weswegen man den Vertrag wohl anwaltlich prüfen lassen muss. Denn damals, so Moore, war man zu der Einigung gekommen, dass die Rechte an WATCHMEN an Moore und Dave Gibbons zurückfallen, sobald der Comic out of print geht. Mitte der 80er Jahre war dies in der Regel eine kurze Zeit, doch aufgrund des immensen Erfolgs von WATCHMEN druckt DC den Comic mittlerweile seit einem Viertel Jahrhundert immer wieder nach.</p>
<p>Das Interview ist interessant und gibt auch Rückschlüße auf Moores Persönlichkeit. Eine Persönlichkeit, die durchaus eigen zu nennen ist. Man denke hier nur an seine Meinung in Bezug auf die Verfilmungen seiner Arbeiten. Aber es zeigt sich auch ein erfrischend großes Maß an Integrität, da er eben nicht einwilligt, dass seine Figuren in unzähligen Spin-offs und Sequels verheizt werden. Natürlich kann man aber auch nicht mit allem konform gehen, was Moore sagt. Ich persönlich finde seine Meinung, dass DC weniger ausbeutbare IPs besitzt als Marvel, nicht wirklich fundiert. Und auch seine Meinung, dass in der heutigen amerikanischen Comic-Industrie nur untalentierte <em>hacks </em>arbeiten, ist nicht wirklich realistisch. Es gibt viele schaurige Autoren, aber wie in jedem anderen Medium auch einige gute. Seine Forderung, DC solle einige der Top-Autoren unserer Tage doch einfach ein Werk enwickeln lassen, das das heutige WATCHMEN sein könnte, ist auch etwas blauäugig. Der Comic-Markt hat sich immerhin in den letzten 25 Jahren stark verändert. Man schüttelt ein solches Werk nicht einfach so aus dem Ärmel und Moore selbst ist es meiner Meinung nach auch nie gelungen, WATCHMEN zu übertreffen. Vergessen darf man auch nicht: Die wenigsten Creator verschwenden ihre Top-Ideen heutzutage noch bei DC oder Marvel, wo die Rechte an die Verlage übergehen, sondern verwirklichen diese bei anderen Verlagen. Es scheint, sie alle haben aus dem Beispiel WATCHMEN gelernt.</p>
<p>Am Erschreckendsten finde ich aber, dass Moore eine Art Verschwörung in den Reihen von DC wittert. Wenn Freunde von ihm keine Arbeit bei DC erhalten, dann weil sie auf einer schwarzen Liste stehen. Erhalten sie Arbeit, dann, um Moore moralisch erpressbar zu machen. Die Verschwörung geht weiter: Das neue Regime, das über DC herrscht, sprach darüber sehen zu müssen, was die profitabelsten und am besten ausbeutbaren Assets des Verlags sind. Das bezieht Moore automatisch auf sein WATCHMEN &#8211; und alles andere ist wertloser Dreck. Sein letzter Tantiemen-Scheck kam ein paar Wochen zu spät? Moore wittert, dass DC die Kohle ausgeht. Was aber am meisten von allen hängen bleibt, ist, dass es wohl nicht leicht ist, mit Alan Moore befreundet zu sein. Es ist bekannt, dass er die Freundschaft mit SWAMP THING-Zeichner Stephen R. Bissette beendete, ohne diesem einen Grund zu nennen. Irgend etwas erzürnte ihn. Nun erfährt man, warum er nicht mehr mit David Lloyd spricht (er &#8220;vergaß&#8221;, sich zu bedanken) und dass wohl auch die 25-jährige Freundschaft mit Dave Gibbons bald über die Klinge springt.</p>
<p>In mancher Beziehung erscheint Moore leider auch wie ein Heuchler. Nämlich dann, wenn er davon spricht, wie seine Figuren in Filmen umgesetzt wurden und dergleichen. Es hat ein wenig den Anschein, dass hier jemand mit zweierlei Maß misst, wenn man bedenkt, dass Moore in den letzten Jahren in Arbeiten wie THE LEAGUE OF EXTRAORDINARY GENTLEMEN und LOST GIRLS buchstäblich Dutzende Figuren der Literatur benutzt &#8211; einige natürlich längst in Public Domain, aber nicht alle, und es geht schließlich ums Prinzip &#8211; und sie auf eine Art behandelt, bei der man sich nicht wundern müsste, wenn sich deren Schöpfer im Grab umdrehen würden.</p>
<p>Was bleibt hängen? Das Bild eines Mannes, auf den viele Adjektive passen: integer, kleinlich, paranoid, unbedacht, eigen, brillant, losgelöst. Vielleicht ein Mann, der so komplex wie die besten seiner Arbeiten ist?</p>
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		<title>Es ist der 27. April 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 12:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Philip Glass]]></category>
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		<description><![CDATA[In acht Minuten und 38 Sekunden erwartet mich das Ende dieses Videos. Ich liebe dieses Stück, &#8220;Pruit Igoe &#38; Prophecies&#8221;, von Philip Glass und könnte es in einer Endlosschleife hören. Tatsächlich tue ich das gerade&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In acht Minuten und 38 Sekunden erwartet mich das Ende dieses Videos.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/2010/04/es-ist-der-27-april-2010/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Ich liebe dieses Stück, &#8220;Pruit Igoe &amp; Prophecies&#8221;, von Philip Glass und könnte es in einer Endlosschleife hören. Tatsächlich tue ich das gerade&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Real Life Superhero: Defendor</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 00:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird selten versucht, aber bei manchen Comics ist es schon so, dass man erzählen will, wie es wäre, gäbe es Superhelden in der realen Welt. Das Paradebeispiel ist WATCHMEN, das jüngste Mitglied dieser Minibewegung ist Mark Millars KICK-ASS. Beide &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/03/ein-real-life-superhero-defendor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird selten versucht, aber bei manchen Comics ist es schon so, dass man erzählen will, wie es wäre, gäbe es Superhelden in der realen Welt. Das Paradebeispiel ist WATCHMEN, das jüngste Mitglied dieser Minibewegung ist Mark Millars KICK-ASS. Beide sind auch filmisch umgesetzt worden. Das Bindeglied zwischen beiden ist jedoch DEFENDOR, der auf keinem Comic basiert, aber seine Geschichte verdammt schlüssig erzählt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/defendor.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2672" title="defendor" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/defendor-207x300.jpg" alt="" width="207" height="300" /></a></p>
<p>Woody Harrelson ist Defendor alias Arthur Poppington, ein Mann, der etwas langsam und naiv ist, der glaubt, dass Captain Industry für den Tod seiner Mutter verantwortlich ist, der ein durch und durch ehrlicher und guter Mensch ist und der des Nachts die Straßen sicher macht. Das Interessante daran ist, dass DEFENDOR anders als WATCHMEN und KICK-ASS auf die optische Lächerlichkeit der Situation setzt. Denn wo die beiden anderen Filme selbst bei den visuell alberneren Figuren wie Nite Owl oder Kick-Ass dennoch Coolness versprühen, sieht Defendor eben aus wie ein Mann, der sich selbst sein Kostüm gebastelt hat. Er sieht aus wie einer der Real Life Superheroes, von denen ich kürzlich sprach. Das Kostüm ist schlabbrig, das Logo besteht aus Klebeband und die Waffen, die Defendor mit sich führt, sind handelsüblich: Murmeln, Wespen, Schlagstock.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/zz59ba6d33.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2673" title="zz59ba6d33" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/zz59ba6d33-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>DEFENDOR ist sozusagen der Missing Link zwischen WATCHMEN und KICK-ASS. Er ist ein ungeschönter, die Form des Dramas nutzender Film, der sich wahrhaftig dafür interessiert, wie ein Superheld in unserer Welt aussehen würde. Und was ihm geschehen würde. Und das ist bitter, denn Defendor gewinnt zwar auch mal, aber gegen drei Typen unterliegt er. So wie dies im wahren Leben auch der Fall wäre. Nur in der Welt des Films warten drei Angreifer darauf, nacheinander loszuschlagen. Im echten Leben gehen sie gemeinsam auf ihren Gegner los. Und dem trägt der Film Rechnung, womit sich DEFENDOR mit dem Grundproblem des Superheldendaseins beschäftigt. Greift der Held nicht auf echte Waffen zurück, muss er fast automatisch irgendwann &#8211; und zwar eher früher als später &#8211; unterliegen. Bemerkenswert ist DEFENDOR auch, weil er versucht aufzuzeigen, wie es um die mentale Stabilität eines Menschen bestellt sein muss, der im Kostüm auf die Straße geht. Arthur ist, wenn man brutal ehrlich ist, geistig etwas zurückgeblieben. Nett ausgedrückt ist er etwas langsam, hart gesprochen hat er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber er hat etwas, das es in dieser Welt in dieser Form so häufig nicht gibt: Ein klares Verständnis von Richtig und Falsch und den Willen, Courage zu zeigen.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/defendor-movie-poster-2009.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2674" title="defendor-movie-poster-2009" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/defendor-movie-poster-2009.jpg" alt="" width="250" height="322" /></a></p>
<p>Anfangs meint man noch, dieser Film würde eine Parodie im Stile des unsäglichen BLANKMAN. Aber mitnichten. Es gibt Humor, der jedoch mit jeder verstreichenden Minute abnimmt. Was als semi-tragische Komödie begann wird zur semi-komischen Tragödie. DEFENDOR ist ein waschechtes Drama, eine Charakterstudie und ein Film, der selbst vor einem bitteren Ende nicht zurückschreckt. Und auch dort ist der Film schonungslos realistisch, was das Schicksal eines Real Life Superheros betrifft.</p>
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		<title>Veidts Tanz mit dem Schicksal</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 23:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adrian Veidt]]></category>
		<category><![CDATA[Watchmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besten Geschichten lassen einen mit etwas zurück, über das man immer und immer wieder nachdenken kann. Und das gilt auch für WATCHMEN, wobei Comic und Film hier dieselbe Wirkung erzielen. WATCHMEN hat ein Ende, das einen nicht mehr los &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/03/veidts-tanz-mit-dem-schicksal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Geschichten lassen einen mit etwas zurück, über das man immer und immer wieder nachdenken kann. Und das gilt auch für WATCHMEN, wobei Comic und Film hier dieselbe Wirkung erzielen. WATCHMEN hat ein Ende, das einen nicht mehr los lässt: Adrian Veidts Plan geht auf. Er hat der Menschheit vorgegaukelt, dass es eine Bedrohung von außen gibt &#8211; Außerirdische im Comic, Dr. Manhattan im Film -, womit er die Menschen dazu bringt, über ihre kleinlichen Differenzen hinwegzusehen, und am selben Strang zu ziehen. Es ist eine altbekannte Weisheit: Nichts eint zwei Parteien besser als ein gemeinsamer Feind. Und den gibt Adrian Veidt der Menschheit. Im Film sieht man sofort, wie Russen und Amerikaner ihre Differenzen beiseite legen, um der gemeinsamen Gefahr zu trotzen. Andernorts mag es, man sieht es nicht, aber man kann es sich ähnlich der Araber-Israeli-Szene in INDEPENDENCE DAY vorstellen, genauso vonstatten gehen. Die Welt hält inne, blickt auf die Zerstörung, erkennt den gemeinsamen Feind und rückt zusammen. Der Beginn von Veidts Utopia. Aber kann dieses Utopia auch Bestand haben?</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2651" title="watchmen_02" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_02-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Ich glaube eher nicht. Was Veidt erzeugt hat, ist eine Übersteigerung dessen, was wir mit dem 11.9. erlebt haben. Ein Moment des Terrors, der selbst unterschiedliche Gruppen eint. Aber so wie die Sympathiebezeugungen für die USA schwanden und das Land seinen Kampf gegen den Terror im Irak fast ohne jedwede Hilfe jener Länder, die nur wenige Monate zuvor, noch ergriffen vom Entsetzen der Schreckenstat, ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesichert hatten, angehen musste, so glaube ich, dass es auch in der Welt der WATCHMEN wäre. Die im Moment dringliche Bedrohung durch die zu vermutende außerirdische Invasion bzw. den zum Antagonisten gewordenen Dr. Manhattan wird für eine kurze Phase der Friedfertigkeit sorgen. Aber wie lange kann dieser Zustand anhalten? Dieses Gefühl des Zusammenhalts wird mit jedem Tag, an dem keine neue Schreckenstat geschieht, schwinden. Wenn über Wochen und Monate und Jahre keine neuen außerirdischen Monstren auf der Erde materialisieren und für millionenfachen Tod sorgen, wenn Dr. Manhattan nicht erneut für Verheerung sorgt, als wie dringlich sehen die per se unterschiedlichen Nationen den Zusammenhalt dann noch an?</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/jonergy01.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2652" title="jonergy01" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/jonergy01-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a></p>
<p>Das, was eint, ist der gemeinsame Feind. Aber wenn dieser ausbleibt, treten die Differenzen wieder zutage. Damit Veidt seinen Zustand des Utopias aufrecht erhalten kann, müsste er wieder und wieder für Zwischenfälle sorgen, um das kollektive Gedächtnis der Welt nicht vergessen zu lassen, dass dort draußen etwas Böses ist, dem man nur gemeinsam begegnen kann.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/WatchmenCarnage.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2653" title="WatchmenCarnage" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/WatchmenCarnage-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Man fragt sich, ob Veidt, dem vermutlich klügsten Menschen auf Erden, dies nicht bewusst ist. Er ist ein Mann, der über viele Jahre hinweg minutiös einen Plan in Gang gesetzt hat, der die ganze Welt täuscht. Er ist der größte Trickbetrüger aller Zeiten mit dem größen <em>long con</em>, den man sich nur vorstellen kann. Und er hat sogar Dr. Manhattan getäuscht. Eine Leistung von immenser Größe. Insofern muss man fast davon ausgehen, dass Veidt, der bereit ist, das eigene Seelenheil zu opfern, indem er Millionen Menschen tötet, auch darüber nachgedacht haben muss, wie sein Utopia Bestand haben kann. Die Frage bleibt jedoch, was dies sein könnte. Es wird nicht zerfallen, nur weil Rorschachs Tagebuch (vielleicht) publiziert wird. Dafür gilt der Vigilant zu sehr als Psychopath, als dass ihm in der Masse geglaubt würde. Aber ohne die Bedrohung werden sich Amerikaner und Russen im heiß zu werdenden drohenden Kalten Krieg des Jahres 1986 bald wieder gegenüberstehen. Das Gefühl der Angst, das vonnöten ist, um die Menschen zu einen, wird nicht lange genug halten, um ein Umdenken zu erzeugen. Es müssten wohl Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dieses Zustands vergehen, damit das weltweite Bündnis nicht einfach wieder zerfällt. Aber diesen Zustand zu erreichen, würde neue Angriffe bedeuten. Oder glaubt Veidt, dass er mit seinem Plan der Menschheit die nötige Zeit gegeben hat, damit die Wege der Diplomatie den Konflikt abwenden können. Es wäre möglich, doch eigentlich nur Zufallsprodukt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/I-did-it.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2655" title="I-did-it" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/I-did-it-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></a></p>
<p>Als Veidt seinen Plan in Gang setzte, konnte er unmöglich wissen, dass dieser 1986 seine Endphase erreichen und damit nur wenige Tage vor dem mit fast Sicherheit stattfindenden Nuklearkrieg eben diesen abwenden würde. Es war ein glücklicher Zufall, aber aufgrund der vielen nicht abzuschätzenden Variabeln nicht kalkulierbar &#8211; noch nicht einmal für Adrian Veidt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/ozzyscreenly6.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2654" title="ozzyscreenly6" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/ozzyscreenly6-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wenn Veidt, der glaubt, dass das Zeitalter des offenen Heroismus, wie er durch Superhelden wie Nite Owl verkörpert wird, vergangen ist, auf die Diplomatie setzen würde, was hätte er dann erreicht? Er hätte für einen kosmisch betrachtet kurzen Moment des Friedens gesorgt, nach dem es wieder heißen würde: Business As Usual. In Comic und Film hat man jedoch das Gefühl, dass Veidt ein Opfer seines eigenen Planes wurde. Dass er glaubt, jener eine Akt des Schreckens sei ausreichend gewesen, um die Menschheit zum Umdenken zu bewegen. Ich glaube, der schlauste Mensch der Welt hat eines nicht bedacht. Etwas, das Dr. Manhatten nur zu wohl bewusst ist: Die menschliche Natur kann nicht verändert werden. Was Veidt will, ist ein intellektueller Evolutionssprung, von Null auf Hundert sozusagen, aber das ist ein frommer Wunsch, der niemals wahr werden kann.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen-12-271.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2650" title="watchmen-12-27" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen-12-271-190x300.jpg" alt="" width="190" height="300" /></a></p>
<p>Interessant ist hier der kleine Unterschied zwischen Film und Comic. Im Film ist Veidt weit mehr von sich überzeugt. Das letzte Bild, das man von ihm sieht, zeigt ihn alleine und verlassen in Karnak. Es ist ein trauriges Bildnis, aber keines, das uns glauben lassen würde, dass Veidt am Ausgang seines Plans zweifelt. Der Comic ist da ambivalenter. Hier erhofft sich Veidt Bestätigung von Dr. Manhattan, stellt die Frage, ob es am Ende nicht funktioniert hat. Dr. Manhattans letzte Worte sind vielsagend: &#8220;Nichts endet. Nichts hat je ein Ende.&#8221; Im Film tauchen diese Worte ebenfalls auf, auch am Ende, aber sie werden nicht von Dr. Manhatten gesprochen. Und sie sind nicht an Adrian Veidt gerichtet. Aber sie sind die Essenz des Endes. Sie verheißen nichts Gutes. Veidts Plan muss letzten Endes scheitern. Aber wie mag die Welt der WATCHMEN nach dem schicksalshaftem Jahr 1986 aussehen?</p>
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		<title>Real Life Superheroes: Wahnsinn mit Methode?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 00:30:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf der Blu-ray von WATCHMEN gibt es eine Dokumentation, die nennt sich &#8220;Real Super Heroes: Real Vigilantes&#8221;. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Menschen, die im wahren Leben Gutes tun. Zum Beispiel Guardian Angels, die in U-Bahnen patrouillieren und Menschen helfen. &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/03/real-life-superheroes-wahnsinn-mit-methode/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Blu-ray von WATCHMEN gibt es eine Dokumentation, die nennt sich &#8220;Real Super Heroes: Real Vigilantes&#8221;. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Menschen, die im wahren Leben Gutes tun. Zum Beispiel Guardian Angels, die in U-Bahnen patrouillieren und Menschen helfen. Das ist soweit nachvollziehbar. Allerdings hat Regisseur Eric Matthies auch zwei echte &#8220;Superhelden&#8221; aufgetrieben. Der eine ist wohl so etwas wie der Sidekick, läuft ohne Maske herum und spricht nicht viel. Der andere jedoch hat einen richtigen Helm auf, trägt eine Art Kostüm und hat einen Sehschlitz im Helm, der so verflucht klein ist, dass man kaum glauben mag, dass der Junge viel sieht, wenn er gegen die Bösen ins Feld zieht.</p>
<p>Nehmen wir an, dass der Auftritt dieser beiden Gestalten nicht gestellt ist und die wirklich nachts die Straßen unsicher machen, um Verbrecher zu jagen. Sie tun damit praktisch das, was man bald in der Comic-Verfilmung KICK-ASS sehen wird. Der Unterschied ist jedoch, und das hat Mark Millar in seinem Comic eher umgangen und der Film wird&#8217;s wohl ebenso machen, dass man erst mal Verbrecher finden muss. Jeder von uns könnte sich irgendeinen lächerlichen Zwirn überwerfen und um 3 Uhr morgens nach dem Bösen auf der Straße suchen. Aber würden wir das auch finden? Mag schon sein, dass es da draußen Städte mit ganz üblen Gegenden gibt, aber selbst dort wird das Verbrechen wohl nicht wie Unkraut gedeihen. Die größte Schwierigkeit &#8211; abgesehen von der Tatsache, dass man freilich keine Superkräfte hat &#8211; wäre also wohl, erstmal Verbrecher zu finden, die man vermöbeln kann. Und wenn man sie findet, was tut man, wenn die Bösen eine Knarre haben? Und selbst wenn sie keine hätten, wie gut trainiert und versiert in verschiedenen Kampftechniken müsste man sein, um gegen drei oder vier Gegner gleichzeitig auch nur den Hauch einer Chance zu haben?</p>
<p>Ein mehr oder minder großer Haufen Menschen in dieser Welt lässt sich von diesen Fragen nicht abschrecken. Inspiriert von den &#8220;Helden&#8221; in der Dokumentation habe ich mich mal umgeschaut. Und oh Wunder, das hier hab ich gefunden: die World Superhero Registry (<a href="http://worldsuperheroregistry.com/world_superhero_registry_maine.htm">http://worldsuperheroregistry.com/world_superhero_registry_maine.htm</a>).</p>
<p>Was man hier findet, ist irgendwie erschreckend, traurig und grandios witzig zugleich. Denn hier gibt es auch eine Galerie mit den Helden von heute inklusive kerniger und pathetischer Zitate, Angaben über den Einsatzort, die Fähigkeiten und dergleichen mehr. Hauptsächlich finden sich hier Amerikaner, aber eine Britin und ein Italiener streifen auch im Kampf für die gute Sache durch die Straßen der Provinz. Am meisten fragt man sich natürlich, wie ernst diese Typen das wirklich nehmen. Und ob sie noch alle Tassen im Schrank haben. Ich fürchte eher, es ist Letzteres. Und ich kann mir da halbwegs ein Urteil erlauben, denn mich hat mal ein deutscher &#8220;Superheld&#8221; belästigt. Nein, nicht unsittlich, ihr Ferkel!</p>
<p>Es war kurz nach der Jahrtausendwende. Ich war häufig im Comicforum unterwegs und da tat sich eine Gestalt auf, die sich Balance nannte. Der behauptete allen Ernstes, ein Superheld zu sein. Und zwar nicht nur einer von der Sorte &#8220;armer Irrer beschützt die Straßen&#8221;, sondern einer mit Kräften. Welche das genau waren, hab ich ehrlich gesagt vergessen. Aber ich glaube, es hatte etwas mit ESP zu tun. Es muss nicht weiter betont werden, dass der Junge im Forum bald zum Gespött wurde, als er mit seinen Superhelden-Geschichten anrückte. Sie wurden nicht glaubwürdiger, als irgendwie rauskam, dass er auch mal in der Psychiatrie war. Bald schon änderte er seinen Namen &#8211; es könnte Off Balance gewesen sein &#8211; und wurde schließlich True Balance. Als solcher hat er mir einen seitenlangen Brief geschrieben, den er an die Redaktion eines Magazins schickte, für das ich damals tätig war. Über zwei oder drei Seiten hinweg gab er in diesem Brief sein Superhelden-Leben zum Besten, berichtete von anderen Helden, ganzen Gruppierungen und sogar einer Schule für Begabte, nicht unähnlich der von Professor Xavier. Kurz gesagt: Seine persönliche Superhelden-Welt las sich wie ein Amalgam beliebter Comic-Serien.</p>
<p>Am Besten war aber noch der Grund des Schreibens. Irgendwie ging es ihm wohl auf den Sack, dass ihn alle belächelten. Darum kündigte er eine Demonstration seiner immensen Fähigkeiten an und hoffte auf zahlreiches Pressevolk, das der Welt offenbaren könnte, welch übernatürliche Dinge Ottonormal bisher ignoriert hat. Müßig zu erwähnen, dass ich besseres zu tun hab als durchs halbe Land zu reisen, um einem Typen in Kostüm zuzusehen, wie er sich abmüht, übernatürliche Kräfte zur Schau zu stellen. Dass er den Brief tatsächlich auch an andere abgeschickt hat, weiß ich, weil auch ein Kollege einen solchen bekam. Unklar ist nur, wie viele Menschen wirklich damit bedacht wurden. Was aus True Balance geworden ist, weiß ich nicht. Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht. Aber das Erhalten dieses Briefes war ein wirklich irrer Moment. Es war ein Moment, als würden sich zwei Welten begegnen. Die Realität, in der die meisten von uns leben, und ein Wolkenkuckucksheim, in dem sich die &#8220;Superhelden&#8221; dieser Welt ein Stelldichein geben.</p>
<p>Wenn ich in den Schubladen meines Schreibtischs mal richtig rumsuchen würde, fände ich den Brief wahrscheinlich noch. Ich denke nicht, dass ich ein derart kurioses Teil einfach entsorgt hätte (falls ich mir nicht bei einem Umzug dachte, alles überflüssige Altpapier muss weg). Dass ich daran denken musste, liegt natürlich an den WATCHMEN und der realistischen Frage, wie Superhelden in unserer greifbaren Welt aussehen könnten. Die traurige Wahrheit ist, dass sie niemals cool wären. Das sieht man bestens an den Bildern bei der World Superhero Registry. Selbst die bewusst etwas lächerlicher gestalteten Kostüme eines KICK-ASS strahlen Coolness aus. Die Faschingskostüme der realen &#8220;Superhelden&#8221; tun das aber nicht. Schon alleine daran scheitern sie. Denn diese &#8220;Superhelden&#8221; haben eines nie kapiert: An die Spandex-Vorlagen der Comics erinnernde Kostüme funktionieren nicht, wenn man nicht zigtausende Euros in die Entwicklung stecken kann. Simples Leder wie bei den filmischen X-Men. Das hat Stil.</p>
<p>Superhelden wie in den Filmen und Comics werden wir niemals zu Gesicht bekommen. Wenn überhaupt, dann kriegen wir nur Vigilanten wie Bernie Goetz. Menschen, die ganz und gar ohne Kostüm zur Waffe greifen und töten. Punishers sozusagen&#8230;</p>
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		<title>Watchmen: Director&#8217;s Cut</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 23:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Comedian]]></category>
		<category><![CDATA[Director's Cut]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Manhattan]]></category>
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		<category><![CDATA[Watchmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es von WATCHMEN den Director’s Cut nicht auch mit deutscher Synchronisation gibt, ist eine echte Schande. Die Synchronisation der Kinofassung ist nämlich exzellent. Sie ist mit enorm großer Liebe zum Detail und einem echten Verständnis nicht nur für den &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/03/watchmen-directors-cut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es von WATCHMEN den Director’s Cut nicht auch mit deutscher Synchronisation gibt, ist eine echte Schande. Die Synchronisation der Kinofassung ist nämlich exzellent. Sie ist mit enorm großer Liebe zum Detail und einem echten Verständnis nicht nur für den Film, sondern besonders auch für die Vorlage kreiert worden. Darum ist es ein kleiner Skandal, dass Paramount diese Fassung dem deutschen Zuschauer vorenthält.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_directors_cut.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2628" title="watchmen_directors_cut" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_directors_cut.jpg" alt="" width="270" height="343" /></a></p>
<p>Der Director’s Cut des Films läuft gute 20 Minuten länger als die Kinofassung. Der Film fühlt sich nun noch ein Stückchen runder an. Es ist im Endeffekt so wie mit DER HERR DER RINGE. Die Kinofassung ist für sich stehend hervorragend, aber die zusätzlichen Minuten sorgen für ein intensiveres, dichteres, in sich stimmigeres Erlebnis. Und ebenso wie bei Peter Jacksons Epos ist es auch hier so, dass es mehr als 100 Veränderungen gibt. Und das betrifft nicht nur neue Szenen, die aus Zeitgründen entfernt und nun wieder eingefügt wurden, sondern auch einzelne Momente, Sekunden und Bruchteile derselben, mit denen vorhandene Szenen erweitert werden.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_movie_image_jeffrey_dean_morgan_as_edward_blake_the_comedian.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2629" title="watchmen_movie_image_jeffrey_dean_morgan_as_edward_blake_the_comedian" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen_movie_image_jeffrey_dean_morgan_as_edward_blake_the_comedian.jpg" alt="" width="600" height="402" /></a></p>
<p>Es gibt Szenen, die man als Fan in der Kinofassung vermisst hat. Hier fällt vor allem der Mord an Hollis Mason ein. Eine phantastische Sequenz, in der sich Hollis wehrt und bei jedem Schlag, den er landet, an die Schurken denkt, die er vor vielen Jahren besiegt hat. Aber hier muss er unterliegen. Andere Szenen sind mit dieser Sequenz verbunden. Etwa jene, in der Nite Owl in der Bar von Hollis&#8217; Tod erfährt. Oder jene, in der die Knot-Tops beschließen, Hollis anzugreifen. So zeigen diese Sequenzen auch sehr schön, wie man einen Film trimmen kann und worauf es zu achten gilt. Er ist ein Lehrstück in Sachen Schnitttechnik. Man kann ganze Sequenzen entfernen, die für die Kernhandlung nicht absolut notwendig sind, muss aber beachten, dass jede korrelierende Szene ebenfalls rausfällt, um Verwirrungen beim Publikum zu verhindern.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/10qdu8w.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2630" title="10qdu8w" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/10qdu8w.png" alt="" width="799" height="323" /></a></p>
<p>Bei anderen Sequenzen sieht man sehr schön, wie man einzelne Szenen einkürzen kann. So etwa jene, in der Dan Laurie aus dem Restaurant hinausbegleitet. Sie steigt ins Taxi und beide sprechen noch kurz. In der Kinofassung fehlt, wie Dan Laurie auf ihre zwei Secret-Service-Agenten, die sie von einem Wagen aus beobachten, anspricht. Dieser Moment ist im Kino-Cut nicht so wichtig. Dadurch, dass die Sekunden entfernt wurden, konnte man aber gleichzeitig auch die Szene entfernen, in der Laurie mit eben diesen Agenten spricht, nachdem Dr. Manhattan verschwunden ist. Hier sieht man, wie sie beschließt, nicht länger eine Gefangene zu sein, einen Agenten niederschlägt und geht. Die Szene vermisst man in der Kinofassung nicht, aber sie ist durchaus von Bedeutung. Sie stellt weitere Mosaik-Steine dar, die die Geschichte dichter gestalten. Und zugleich die Charakterisierung vorantreiben, denn diese kurzen Momente stellen zeigen, als was Laurie Jupiter von der Regierung angesehen wird. Sie wird bezahlt, fast so wie ein teures Call Girl, um Dr. Manhattan bei Laune zu halten. Und sie hat das Geld offenbar genommen. Aber der Preis hierfür war das Gefühl des Gefangenseins – und des Lebens mit einem „Mann“, der sich immer weiter von der Menschheit entfernt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen-directors-cut-differences-4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2631" title="watchmen-directors-cut-differences-4" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchmen-directors-cut-differences-4.jpg" alt="" width="608" height="256" /></a></p>
<p>Andere Beispiele für gelungenes Trimmen sind die Szenen mit Rorschach in Blakes Appartement und dem Comedian in Vietnam. Bei ersterer wird Rorschach von zwei Polizisten überrascht, überwältigt einen und flieht. In der Kinofassung fehlt dies. Zwar spricht Dan Rorschach bei ihrem Treffen darauf an, dass er einen Polizisten angegriffen hat und (auch) dafür gesucht wird, aber als Zuschauer denkt man sich dabei nichts. Das Fehlen dieser etwa einminütigen Sequenz sorgt nicht für eine Diskrepanz. Weil wir – zumindest als Kenner des Comics – wissen, wer Rorschach ist. Die Information, dass er einen Polizisten niedergeschlagen hat, überrascht uns nicht. So erweist sich das Entfernen dieser Sequenz als gutes Beispiel dafür, wie man eine Szene kürzen kann, obschon darauf angespielt wird. Und man dennoch kein Problem damit erschafft. Ebenfalls unproblematisch ist das Einkürzen der Vietnam-Sequenz. Hier sieht man, wie Dr. Manhattan in riesiger Gestalt daher schreitet und Vietcong tötet. Soweit ist dies aus der Kinofassung bekannt. Doch der Comedian wird hier anders eingeführt. Man sieht ihn in einem Hubschrauber, wie er mit seiner Pistole auf Vietcong schießt. Die Kinofassung setzt ein, als er schon am Boden ist und einen Vietcong mit einem Flammenwerfer tötet. Im Director’s Cut wird diese Szene länger ausgeführt. Man sieht nun, wie der Comedian auf den am Boden liegenden, ohnehin schwer verletzten Feind zugeht. Was danach folgt, war auch im Kino zu sehen. Die Momente zwischen dem riesigen Dr. Manhattan und dem lachenden Comedian, der den Flammenwerfer bedient, sind nicht essenziell. Aber sie gestalten die Szene runder. Und sind zu präferieren, wenn man nicht vor der Aufgabe steht, einen Film auf eine gewisse Lauflänge kürzen zu müssen.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/cameo-snyder-01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2633" title="cameo-snyder-01" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/cameo-snyder-01.jpg" alt="" width="598" height="331" /></a></p>
<p>Der Director’s Cut des Films hat auch viele kleine Details, die das Herz des Comic-Fans höher schlagen lassen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Sequenz, in der die neue Ausgabe des „New Frontiersman“ bei dem Straßenkiosk abgeliefert wird. Ein Stapel an Zeitungen wird auf den Boden geworfen. Man kann das Cover sehen. Und es ist eine der Schlagzeilen, die im Begleitmaterial des Comics zu sehen ist. Die Schlagzeile: Honor is like the Hawk: Sometimes it must go hooded. Darunter sind Porträtfotos des Comedians, Rorschachs und Nite-Owl zu sehen. Ein anderes Detail ist der Junge, Bernard, am Kiosk, der den Piratencomic „Tales of the Black Freighter“ liest. Hier bekommt man ein paar Panels des Comics zu sehen, die stilistisch natürlich an den Zeichentrickfilm angelegt sind und nicht der Comic-Vorlage gleichen.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/2ho8baq.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2634" title="2ho8baq" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/2ho8baq.jpg" alt="" width="504" height="306" /></a></p>
<p>Der Director’s Cut von WATCHMEN ist eine feine Sache. Nun muss ich noch den 215 Minuten langen Ultimate Cut sehen. Der ist vielleicht ja noch cremiger…</p>
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		<title>Watching the Watchmen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 13:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Gibbons]]></category>
		<category><![CDATA[John Higgins]]></category>
		<category><![CDATA[Watching the Watchmen]]></category>
		<category><![CDATA[Watchmen]]></category>

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		<description><![CDATA[WATCHING THE WATCHMEN ist ein von Dave Gibbons zusammengestelltes und mit Chip Kidd und Mike Essl geschriebenes Buch, das die Entstehung des Comics minutiös rekapituliert. Das gut 270 Seiten starke Hardcover-Buch ist an der Textfront überschaubar. Gibbons erzählt davon, wie &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/03/watching-the-watchmen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WATCHING THE WATCHMEN ist ein von Dave Gibbons zusammengestelltes und mit Chip Kidd und Mike Essl geschriebenes Buch, das die Entstehung des Comics minutiös rekapituliert. Das gut 270 Seiten starke Hardcover-Buch ist an der Textfront überschaubar. Gibbons erzählt davon, wie sich Alan Moore und er kennen lernten, wie seine Karriere begann, wie die ersten Ideen zu WATCHMEN aufkamen und wie beide über zwei Jahre an dem Projekt arbeiteten.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watching-the-watchmen1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2622" title="watching-the-watchmen1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watching-the-watchmen1-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a></p>
<p>Wichtiger als Gibbons&#8217; lockerer Erzählstil ist aber das überwältigende Bildmaterial. Hier gibt es Hunderte von Illustrationen zu sehen. Man bekommt sehr viele Skizzen und Layouts für fertige Seiten geboten. Dazu kommen &#8211; und das ist für Fans das Interessanteste &#8211; Kostümstudien und Veränderungen in Inhalt und Form, die zeigen, wie die Evolution der Serie stattfand. So gibt es ein Bild zu sehen, das die Charlton-Figuren, die eigentlich für WATCHMEN eingesetzt werden sollten, zeigt. Zusammen mit Superman.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/Whowatches4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2623" title="Whowatches4" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/Whowatches4-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Nicht minder interessant sind Gibbons&#8217; Zeichnungen seiner Jugendschöpfung Night Owl, dessen Äußeres für den Golden-Age-Nite-Owl Pate stand. In diesem Buch erfährt man zudem, dass Silk Spectre ursprünglich Miss Silk hieß und als Waffe ein Messer mit sich führte. Und Rorschach trug nicht nur die sich verändernde Maske, sondern hatte unter seinem Mantel einen ganzen Anzug aus demselben Material an.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchwired1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2624" title="watchwired1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/watchwired1-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a></p>
<p>Das Buch lebt von seinen Details. Wer wusste etwa schon, dass das Smiley-Gesicht auf dem Mars tatsächlich existiert und keine Erfindung von Alan Moore und Dave Gibbons ist? Gibbons stieß in einem Buch auf ein Foto des Gesichts, als er Anschauungsmaterial für die Mars-Sequenzen suchte.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/Whowatches7.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2625" title="Whowatches7" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/03/Whowatches7-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Wer den Comic WATCHMEN liebt, für den ist dieses Buch eine Offenbarung. Hier gibt es faszinierende Zeichnungen zu sehen, Einblicke in Moores Skript, einen Text von John Higgins über die Kunst der Kolorierung und vieles, vieles mehr zu sehen. Für den Gelegenheitsleser ist dies vielleicht alles zuviel, für den WATCHMEN-Enthusiasten aber eine absolute Schatztruhe!</p>
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		<title>Der Comedian in mannigfaltiger Gestalt</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 23:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Comedian]]></category>
		<category><![CDATA[DC Direct]]></category>
		<category><![CDATA[HeroClix]]></category>
		<category><![CDATA[Hot Toys]]></category>
		<category><![CDATA[Watchmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Firma WizKids/NECA bringt schon seit Jahren so genannte HeroClix-Figuren heraus. Das sind etwa 5 cm hohe Figuren für ein Spielsystem, bei dem man die unterschiedlichsten Helden und Schurken gegeneinander antreten lassen kann. Nun wurden Figuren für WATCHMEN angekündigt, wobei &#8230; <a href="http://www.six-shooter.de/2010/02/der-comedian-in-mannigfaltiger-gestalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma WizKids/NECA bringt schon seit Jahren so genannte HeroClix-Figuren heraus. Das sind etwa 5 cm hohe Figuren für ein Spielsystem, bei dem man die unterschiedlichsten Helden und Schurken gegeneinander antreten lassen kann. Nun wurden Figuren für WATCHMEN angekündigt, wobei diese auf der Filmversion basieren (hat wohl rechtliche Gründe, da bei den Comic-Versionen Alan Moore sein Okay geben müsste und der hat schon mal Actionfiguren zu den WATCHMEN gestoppt). Herauskommen werden übrigens 25 verschiedene, die es wohl auch alle in einem Set geben soll. Unter ihnen natürlich auch der Comedian, von dem es seit dem Film ein paar Figuren gegeben hat.</p>
<p>HeroClix:</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/comedian-ra-147x200_01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2320" title="comedian-ra-147x200_01" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/comedian-ra-147x200_01.jpg" alt="" width="119" height="163" /></a></p>
<p>DC Direct Actionfigur:</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/AUTOIMAGES_DC27702lg1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2321" title="_AUTOIMAGES_DC27702lg" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/AUTOIMAGES_DC27702lg1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>DC Direct 1/6 Figur</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/JUL080237_hi_WATCHMEN_MOVIE_COMEDIAN_1-6_SCALE_FIGURE_2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2322" title="JUL080237_hi_WATCHMEN_MOVIE_COMEDIAN_1-6_SCALE_FIGURE_2" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/JUL080237_hi_WATCHMEN_MOVIE_COMEDIAN_1-6_SCALE_FIGURE_2-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a></p>
<p>Mini-Büste:</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/AUTOIMAGES_DC27695lg.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2323" title="_AUTOIMAGES_DC27695lg" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/AUTOIMAGES_DC27695lg-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>So richtig vom Hocker hat mich bisher noch keine Figur gerissen. Die 1/6-Figur sieht auf dem Bild ganz gut aus, ich habe sie aber im Forbidden Planet in London mal aus der Nähe gesehen und da fand ich sie nicht mehr so toll. Andernfalls wäre sie mein gewesen.</p>
<p>Im April kommt aber eine neue 1/6-Figur von Hot Toys. Und die sieht wirklich sehr cool aus. Die ist zwar mit ca. 150 Dollar Preis auch nicht ganz günstig, aber dafür sieht sie besser aus als jede andere Comedian-Figur. Und da ich mich nicht entscheiden kann, welches Bild ich hier einbinde, gibt&#8217;s gleich zwei.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/gargoylesanddarkactionfigures_2094_3594404.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2324" title="gargoylesanddarkactionfigures_2094_3594404" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/gargoylesanddarkactionfigures_2094_3594404-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/yhst-51568362379717_2094_172064973.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2325" title="yhst-51568362379717_2094_172064973" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/yhst-51568362379717_2094_172064973-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a></p>
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