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Im Wald, da hausen die Mörder: The Forest

Ja, ja, manche Filme sind zurecht im Orkus der Filmgeschichte gelandet. Wer also noch nie was von THE FOREST gehört hat, der hat im Leben nichts verpasst.

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Die Story: Der Wald – erholsam und gesund für den Wanderer, Pilzesammler und Camper, aber auch unheimlich, nervenzerfetzend und absolut tödlich für den Unvorsichtigen. Das müssen zwei Frauen und zwei Männer feststellen, die im Wald campen wollen: Für zwei von ihnen auch die letzte Chance, sich noch einmal zusammenzuraufen oder scheiden zu lassen. Doch dort angekommen, stellen sie relativ schnell fest, dass ein geisteskranker Killer sein Unwesen treibt, der den Tod seiner zwei Kinder nicht verarbeiten kann. Er ist auf der Jagd und hungrig auf blutiges Fleisch. Wird es ihnen gelingen zu entkommen?

Dem Pärchen mit den Eheproblemen natürlich schon. Ein Spoiler, fürwahr, aber der erspart einem Jeden gut 80 Minuten Lebenszeit, die dieser Film ebenso wie sein kannibalischer Akteur auffrisst. Mit der Kaffeekasse und ein paar Möchtegernschauspielern wird hier im Wald herumgealbert. Spannung ist etwas, das in der Welt von THE FOREST nicht existiert. Effekte übrigens auch nicht, denn der Film ist als Slasher- oder Backwoods-Streifen sehr zahm geraten.

Es gibt nur ein zwei Dinge, die während des Schauens amüsieren.

1. Die unglaublich unpassende Musik, die von Stummfilmtunes wie man sie bei den KEYSTONE COPS erwartet bis hin zu ganz fieser Disco-Mucke reicht und so oder so im Wald rein gar nichts zu suchen hat.

2. Dass einer der beiden Männer, die bei dem Irren in der Höhle zu Besuch sind, erst andeutet, der könnte ja ein Mörder sein, nur um sich danach gleich seelenruhig schlafen zu legen.

Und die Moral von der Geschichte: Wer Eheprobleme hat, löst diese am Besten, wenn er mit irren Hinterwäldlern um sein Leben kämpft.