Die Veröffentlichungsgeschichte von TERMINATOR in Comic-Form ist extrem wirr. Der erste Verlag, bei dem die Lizenz landete, war NOW Comics, das mittlerweile längst tot ist. Dort hatte man eine fortlaufende und später noch eine Miniserie, bei der einige Cover vom jungen Alex Ross gemalt wurden. Beim Verlag Marvel gab es die Adaption zum zweiten Kinofilm. Und richtig durchstarten konnte der Terminator bei Dark Horse, einem Verlag, der mit ALIENS und PREDATOR gut gefahren war, sich heute noch STAR WARS annimmt, und seinerzeit auch andere Lizenzen wie ROBOCOP oder THE THING FROM ANOTHER WORLD auswertete. Es gab eine ganze Reihe von Miniserien. Und dann kam der Verlagswechsel. Als nächstes versuchte sich Malibu Comics daran, auch ein Verlag, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Dort gab es aber nur zwei Miniserien, die explizit den zweiten Teil fortsetzten. Danach kehrte die Lizenz zu Dark Horse zurück, blieb dort aber auch nicht lange, denn pünktlich zum dritten Kinofilm versuchte sich der Verlag Beckett an neuen Comics – mit nur geringem Erfolg. Als nächstes kam Dynamite Entertainment, wo das Erfolgsmodell von Dark Horse kopiert wurde und viele auf Lizenzen basierende Comics veröffentlicht werden. Die dort genutzte Lizenz beinhaltete interessanterweise nur den zweiten Kinofilm. Darum war es auch möglich, dass zeitgleich IDW mit ein paar Comics zum vierten Film daherkommen konnte. Und nun, da sich der Rauch gelegt hat, ist Dark Horse wieder an der Reihe. Nächstes Jahr geht es mit der neuen Miniserie los, die von Zach Whedon (ja, der Bruder von Joss) geschrieben wird. Inhaltlich geht es übrigens um Kyle Reese und den Kampf gegen die Maschinen, nachdem der Judgment Day gekommen ist.
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