Es ist erstaunlich, was sich mit der Portokasse so alles produzieren lässt. Ein gutes Beispiel dafür ist DEADLY SPAWN (KOSMOKILLERS, 1983). Ted A. Bohus war in verschiedenen Funktionen für diesen Film tätig und produzierte ihn auch – mit einem Budget von gewaltigen 20.000 Dollar, wie oftmals behauptet wird. Gänzlich sicher ist das nicht, doch selbst, wenn er das Fünffache gekostet hätte, wäre er immer noch ein erstaunlicher Erfolg gewesen, entwickelte er sich doch nicht nur zum Kulthit, sondern auch zum Kassenschlager. Danach hat Bohus nur noch an einer Handvoll Filmen gearbeitet.
Die Story: Eine Gruppe von Campern entdecken Überresten eines Meteoriten an dem sich fangzähnige, wurmartige Kreaturen festgehakt haben um so zur Erde zu kommen. Nach dem „Camper“-Appetizer sucht der Alien-Spawn Zuflucht im Kellergeschoss eines abgelegenen Hauses…und bereitet sich auf sein Hauptziel vor!
DEADLY SPAWN, dessen voller Titel eigentlich RETURN OF THE ALIENS: THE DEADLY SPAWN ist, ist natürlich alles andere als perfekt, sieht man ihm das geringe Budget doch an, aber gleichzeitig muss man auch staunen, welch hübsche Effekte mit dem Minibudget gezaubert werden konnten. So muss man schon auch ein ausgeprägtes Gespür für B-Monsterfilme haben, um sich hier zu amüsieren. Grandios ist jedoch das Schlussbild des Films, das sicherlich viel dazu beigetragen hat, ihn im Gedächtnis der Fans zu verankern.
Eine direkte Fortsetzung hätte 1993 der Film METAMORPHOSIS: THE ALIEN FACTOR werden sollen, doch während der Produktion entschied man sich, eigene Wege zu gehen, weswegen die Monster auch nur noch entfernte Ähnlichkeiten mit den hier gezeigten haben.




