Fast zwei Jahrzehnte hat Tony Timpone als Chefredakteur die Geschicke von FANGORIA geleitet. Im April übergibt er den Staffelstab an Chris Alexander, der zuvor für das kanadische Horror-Magazin RUE MORGUE geschrieben hat. Über die genauen Gründe wurde noch nichts verlautet, aber in den letzten Monaten hat es im Verlag hinter den Kulissen rumort. STARLOG wurde eingestellt, die FANGORIA-Website hatte ernsthafte Probleme und dem Magazin selbst wurde ein neues Logo spendiert. Inhaltlich hat sich aber nichts verändert. Dies soll nun anders werden, denn Alexander möchte das Magazin neu aufstellen und gleichzeitig zu den Wurzeln zurückkehren. Aber lest selbst:
We’re in this game because we love this genre. Horror is fun. Sex, death and all of the juicy stuff. Breaking all of the taboos. It should be that way, ever since I’ve been reading Chas. Balun as a kid. What you’ll see with me is a return to that way out there Chas. Balun point of view, to some degree. I want this to be an adventure. I want people to wear the Fangoria t-shirt and wear it with pride.
Bleibt zu hoffen, dass FANGORIA anders als STARLOG überleben wird und mit neuem Gesicht und Look – der sich hoffentlich von RUE MORGUE und HORRORHOUND abhebt – auch die 300. Nummer hinter sich lassen und weiterhin erfolgreich sein wird. Es wäre schade, müsste man sich nach STARLOG auch von diesem altgedienten Magazin verabschieden.



