Beiträge verschlagwortet mit ‘Roddy McDowall’

Affen hinter den Kulissen

Vor ein paar Jahren hat Image in den USA die Doppel-DVD BENEATH THE PLANET OF THE APES veröffentlicht. Kernstück hiervon ist die ausführliche von Roddy McDowall moderierte Dokumentation über die Hintergründe des ersten Films und seiner Sequels, die auch in der deutschen PLANET DER AFFEN-Box im Bonusmaterial zu finden ist.

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Dieses 2-DVD-Set hält jedoch mehr als nur das bereit. Den Löwenanteil des weiteren Materials bildet ein zweistündiges Interview mit Roddy McDowall, das tiefe Einblicke in sein Schaffen und sein Leben gewährt. Abgerundet wird das Ganze durch weitere Extras – etwa Dailies und Outtakes –, doch das wahre Highlight dieser DVD ist der 10-minütige Screen Test mit Edward G. Robinson, Charlton Heston, James Brolin und Linda Harrison. Auszüge davon finden sich auch in der Dokumentation, doch hier bekommt man dieses Kleinod in voller Länge zu sehen. Interessant ist dabei, dass diese auf einem frühen Drehbuch basierende Szene weit näher am Original-Roman von Pierre Boulle liegt als es der fertige Film schließlich getan hat. Für harte Fans der Affensaga gehört dieses Set zum Pflichtprogramm.

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Durch die Wüste stiefeln: Laserkill

Die Charles-Band-Produktion LASERBLAST a.k.a. LASERKILL entstand 1978 und hat die fragwürdige Ehre, sich in der Bottom 100 der IMDb wiederzufinden. Irgendwo kann ich das auch verstehen.

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Die Story: Zwei außerirdische Monster landen mit ihrem Raumschiff auf unserem Planeten. Aliens von groteskem Aussehen, ohne Gefühle und mit übermenschlichen Kräften ausgestattet. Mit ihren unfehlbaren Laserwaffen sind sie eine tödliche Gefahr. Sie besitzen die Macht, ganz normale Menschen auf geheimnisvolle Weise langsam zu verändern und in grausame Schreckensgebilde zu verwandeln. Dem fällt auch Billy zum Opfer, der bei einem Trip durch die Wüste eine der mysteriösen Laserwaffen findet. Er schafft es, sie zu aktivieren, und langsam beginnt die Waffe Kontrolle über ihn zu bekommen …

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Und das sieht dann so aus, dass der olle Billy mit blaugeschminktem Gesicht und Spitzzähnen wie Dr. Frankensteins Lakai Igor buckelnd durch die Gegend hüpft und ohne Sinn und Verstand mit seiner coolen Laserwaffe auf allerhand Gerümpel schießt, so etwa auch einen unschuldigen Flipper-Kasten, der niemandem was getan hat.

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Warum dem so ist? Keine Ahnung. Sind die Aliens wirklich schuld an Billys Veränderung? Zumindest fragwürdig. Macht der Film irgendeinen Sinn? Nö.

Stattdessen werden die 79 Minuten Laufzeit gestreckt - und zwar so richtig. Man sieht Billy in der Wüste mit seinem Spielzeug rumhüpfen, man sieht Menschen auf einer Party herumlaufen, man sieht dem Gras beim Wachsen zu.

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Ich hab den Film mal als Kind gesehen. Und was soll ich sagen? Damals fand ich den nur noch geil. Dafür würde ich mein jüngeres Ich gerne heute noch abwatschen. Mit Ausnahme der nett gemachten, aber viel zu spärlichen Stop-Motion-Effekte mit den beiden Außerirdischen und einem Miniauftritt von Affen-Star Roddy McDowall hat LASERKILL nicht viel zu bieten. Eigentlich gar nichts. Wohl auch darum passt er so gut in die TRASH COLLECTION von CMV, wo er Numero 73 ist.

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