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	<title>Six-Shooter &#187; Predator</title>
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	<description>Der Blog von Peter Osteried</description>
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		<title>Fanfilm: Batman &#8211; Dead End</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 23:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pete</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Juli 2003 präsentierte der Spezialeffekte-Künstler Sandy Collora, der zuvor für Filme wie DOGMA tätig gewesen ist, seinen Kurzfilm BATMAN: DEAD END auf der großen Comic-Con in San Diego. In dem Achtminüter geht es um einen grimmigen Batman, der dem aus Arkham Asylum entkommenen Joker bis in eine dunkle Gasse verfolgt. Wo dieser zum Opfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli 2003 präsentierte der Spezialeffekte-Künstler Sandy Collora, der zuvor für Filme wie DOGMA tätig gewesen ist, seinen Kurzfilm BATMAN: DEAD END auf der großen Comic-Con in San Diego. In dem Achtminüter geht es um einen grimmigen Batman, der dem aus Arkham Asylum entkommenen Joker bis in eine dunkle Gasse verfolgt. Wo dieser zum Opfer eines Aliens wird. Als auch noch Predators auftauchen, sieht sich Batman von Feinden umzingelt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/dead_end031.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2256" title="dead_end03[1]" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2010/02/dead_end031-261x300.jpg" alt="" width="261" height="300" /></a></p>
<p>Der 30.000 Dollar teure Film ist natürlich keine offizielle Produktion, sondern war nur dazu angetan, die filmischen Möglichkeiten des bei Stan Winston in die Lehre gegangenen Collora aufzuzeigen. Und das gelingt sehr gut, denn auch wenn die Handlung dürftig ist, so ist der Kurzfilm doch außerordentlich atmosphärisch umgesetzt und weiß formal zu begeistern. Inspiration für dieses Crossover fand Collora natürlich bei den Comic-Heften der Verlage Dark Horse und DC, die Batman schon des Öfteren gegen den Predator und die Aliens haben antreten lassen, wenngleich niemals zuvor beide Spezies zusammen auf den Dunklen Ritter gestoßen sind. Der Joker wird übrigens von Walter „Chekov“ Koenigs Sohn Andrew dargestellt, wobei dieser der Comic-Vorlage außergewöhnlich nahe kommt.</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/2010/02/fanfilm-batman-dead-end/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Auf Santas Schoß hört Dich niemand schreien!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pete</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Santa Claus ist ein &#8220;ugly motherfucker&#8221;. Dutch Schaefer hat&#8217;s einfach schon immer gewusst. Jawohl!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Santa Claus ist ein &#8220;ugly motherfucker&#8221;. Dutch Schaefer hat&#8217;s einfach schon immer gewusst. Jawohl!</p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/12/mina-santa1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1928" title="mina-santa" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/12/mina-santa1.jpg" alt="" width="730" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/12/mina-santa.jpg"></a></p>
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		<title>Comics&#8217; Greatest World</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pete</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der US-Comic-Markt des Jahres 1993 war ein gänzlich anderer als er es heute ist. Die großen Distributor-Wars standen erst noch an, an dessen Ende ein Vertrieb als Monopolist dastehen würde. Die Spekulanten-Blase war noch nicht geplatzt. Die großen Zwei Marvel und DC hatten nur wenige Jahre zuvor mit Image einen riesigen Konkurrenten erhalten. Und Valiant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Comic-Markt des Jahres 1993 war ein gänzlich anderer als er es heute ist. Die großen Distributor-Wars standen erst noch an, an dessen Ende ein Vertrieb als Monopolist dastehen würde. Die Spekulanten-Blase war noch nicht geplatzt. Die großen Zwei Marvel und DC hatten nur wenige Jahre zuvor mit Image einen riesigen Konkurrenten erhalten. Und Valiant war damals auf der Höhe seines Schaffens, womit es den etablierten Superhelden-Universen Paroli bot.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1538" title="25-1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/25-1-196x300.jpg" alt="25-1" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1537" title="22-1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/22-1-194x300.jpg" alt="22-1" width="194" height="300" /></p>
<p>Im Sommer jenes Jahres tat sich aber noch mehr: Zwei neue Superhelden-Universen entstanden. Malibu versuchte sich am ULTRAVERSE und wollte nicht kleckern, sondern klotzen, indem sich bald mehr als ein Dutzend Titel um die Gunst der Leser balgten. Und Dark Horse, der führende Independent-Verlag, der sich mit Filmlizenztiteln und herausragenden Creator-Owned-Titeln am Markt etabliert hatte, präsentierte COMICS‘ GREATEST WORLD. Bei der Etablierung des eigenen Superhelden-Universums wollte man jedoch mit Vorsicht vorgehen. Auf keinen Fall sollte der Markt übersättigt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1541" title="aol6" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/aol6-196x300.jpg" alt="aol6" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1540" title="aol5" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/aol5-195x300.jpg" alt="aol5" width="195" height="300" /></p>
<p>Und so startete man im Juni 1993 den Event COMICS‘ GREATEST WORLD, eine 16-teilige Miniserie, die wöchentlich erschien, einen reduzierten Umfang von 16 Comic-Seiten hatte, aber dafür auch nur einen Dollar pro Ausgabe kostete. Mit dieser Geschichte wurde etabliert, wie die Welt dieser Superhelden aussah – mit vier Orten, an denen sich künftig die Action abspielen würde: die von Korruption zerfressene Stadt Arcadia, die Industriestadt Steel Harbor, die Golden City und die Wüstengegend Cinnibar Flats, in der sich das Vortex geöffnet hatte.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1543" title="Bart_Sears_Dark_Horse_CGW_Titan_card" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/Bart_Sears_Dark_Horse_CGW_Titan_card-214x300.jpg" alt="Bart_Sears_Dark_Horse_CGW_Titan_card" width="214" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1542" title="Barb_Wire_Comic" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/Barb_Wire_Comic-195x300.jpg" alt="Barb_Wire_Comic" width="195" height="300" /></p>
<p>Erzählt wird eine große Geschichte, in der Außerirdische nach dem Heretic suchen, der in den 30er und 40er Jahren Experimente anstellte, die letzten Endes dazu führten, dass Meta-Menschen entstanden. In diesen 16 Heften wurden praktisch alle wichtigen Figuren des Universums vorgestellt: X, Ghost, Pit Bulls, Monster, Rebel, Mecha, Titan, Catalyst: Agents of Change, Barb Wire, The Machine, Wolf Gang, Motorhead, Division 13, Hero Zero, King Tiger und Vortex.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1545" title="cgw1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/cgw1-196x300.jpg" alt="cgw1" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1544" title="bw1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/bw1-195x300.jpg" alt="bw1" width="195" height="300" /></p>
<p>Der Plan von Dark Horse sah vor, das Universum langsam auszubauen. Darum begann man in der ersten Hälfte 1994 auch mit der Veröffentlichung weniger ausgewählter Serien und einzelner Specials. Im Februar des Jahres ging X an den Start, eine von Steven Grant geschriebene Serie, die auch vom Mysterium ihrer Hauptfigur lebte. X ist der Beschützer von Arcadia, aber niemand weiß, was seine Motive wirklich sind. Er geht gegen die Korruption in der Stadt vor und warnt jene, die gegen sein Gesetz verstoßen einmal. Eine zweite Warnung gibt es nicht. Ebenfalls in Arcadia angesiedelt ist die Serie GHOST. Bei ihr handelt es sich um eine Journalistin, die ermordet wurde und nun als Geist zurückgekehrt ist. Sie ist nichtkörperlich, aber die Kugeln, die sie mit ihren beiden Revolvern abfeuert, sind dennoch tödlich. Sie ist auf der Suche nach den Hintermännern ihrer Ermordung. GHOST war die mit Abstand erfolgreichste Serie des Imprints.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1547" title="cgw16" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/cgw16-193x300.jpg" alt="cgw16" width="193" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1546" title="cgw6" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/cgw6-193x300.jpg" alt="cgw6" width="193" height="300" /></p>
<p>Während X es auf „nur“ 25 Hefte brachte, womit er immerhin an zweiter Stelle stand, überlebte GHOST 36 Ausgaben, wurde dann eingestellt und kehrte innerhalb eines Jahres mit einer neuen Serie zurück, die es auf weitere 22 Ausgaben brachte. Mit der zweiten Serie war sie praktisch die letzte Überlebende von CGW.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1549" title="div1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/div1-196x300.jpg" alt="div1" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1548" title="darkhorsex11" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/darkhorsex11-200x300.jpg" alt="darkhorsex11" width="200" height="300" /></p>
<p>Wenig erfolgreich war BARB WIRE, das nur neun Hefte lang lief, aber immerhin die Basis für einen ziemlich üblen Film mit Pamela Anderson abgab. Ebenfalls kurzlebig waren CATALYST: AGENTS OF CHANGE mit sieben Heften, THE MACHINE mit vier Heften, DIVISION 13 mit vier Heften, AGENTS OF LAW mit sechs Heften und MOTORHEAD mit sechs Heften. Von vornherein auf nur zwölf Hefte angelegt war OUT OF THE VORTEX, die von John Ostrander geschrieben wurde und eines der Highlights von CGW ist. In ihr fand die direkte Fortsetzung von COMICS‘ GREATEST WORLD statt und es wurde erzählt, wie das Öffnen eines Dimensionsrisses die Welt verändert. Andere Serien waren von vornherein nicht besonders zugkräftig, so Motorhead mit einem Muskelprotz, der ständig vom Lärm in seinem Kopf abgelenkt war. Und andere waren wohl zu anders, als dass sich der Leser leicht mit der Hauptfigur hätte identifizieren können, so THE MACHINE, ein Mensch-Maschinen-Hybride, der mehr und mehr seine Menschlichkeit einbüßt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1551" title="ghostii7" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/ghostii7-195x300.jpg" alt="ghostii7" width="195" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1550" title="Ghost_v1_01_00" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/Ghost_v1_01_00-192x300.jpg" alt="Ghost_v1_01_00" width="192" height="300" /></p>
<p>Im Juni 1994 hatte man einen zweiten Event vorbereitet: die zwölfteilige, erneut wöchentlich erscheinende Serie WILL TO POWER. Darin wird der Held Titan, den man als so etwas wie den Superman von CGW ansehen könnte, böse und kämpft gegen so ziemlich jeden Helden in Arcadia, Steel Harbor, Golden City und Cinnibar Flats. WILL TO POWER war der Abgesang von COMICS‘ GREATEST WORLD. Auch aufgrund des nur bedingten Erfolgs änderte man den Imprint-Namen in DARK HORSE HEROES.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1553" title="ktm1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/ktm1-195x300.jpg" alt="ktm1" width="195" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1552" title="gvhz" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/gvhz-189x300.jpg" alt="gvhz" width="189" height="300" /></p>
<p>Bis in den Sommer 1995 liefen noch einige Reihen von DHH, allerdings reichten auch Stunts wie das Auftauchen von Predators, die die vier Städte besuchten und gegen X und Co. kämpften, nicht aus, um die Serien zu retten. Auch THE MASK machte eine World-Tour und ein geplantes Crossover zwischen VORTEX und Steve Rudes NEXUS wurde noch vor Veröffentlichung wieder gestoppt. Weitere Crossover zeigten Hero Zero im Kampf mit Godzilla und Ghost, die sich erst mit dem Shadow, dann mit Hellboy herumschlug und zuletzt auf Batgirl traf.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1555" title="gstshw" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/gstshw-196x300.jpg" alt="gstshw" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1554" title="gsthbytpb" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/gsthbytpb-195x300.jpg" alt="gsthbytpb" width="195" height="300" /></p>
<p>Specials und Miniserien erschienen noch bis ins Frühjahr 1996, aber im April des Jahres musste auch X die Waffen strecken und wenig später war es nur noch GHOST, die regelmäßig erschien. Doch auch ihre Tage waren gezählt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1557" title="mhdsp" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/mhdsp-196x300.jpg" alt="mhdsp" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1556" title="mach3" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/mach3-194x300.jpg" alt="mach3" width="194" height="300" /></p>
<p>Für mich kam dieses Superhelden-Universum damals gerade recht. Ich hatte 1993 mit dem Lesen von US-Comics begonnen und mochte Dark Horse aufgrund seiner Titel wie ALIENS, STAR WARS, PREDATOR und ähnlichem. Darum war ich durchaus geneigt, CGW eine Chance zu geben. Und das umso mehr, da ich X ziemlich cool fand. Der erlebte seinen ersten Auftritt in der Anthologie-Reihe DARK HORSE COMICS, wobei seine Geschichte in den Nummern 8 bis 10 erzählt wurde. Und als die eigene Serie startete, da war ich natürlich auf alle Fälle dabei, denn diese Kreuzung von Batman und Punisher war von Steven Grant als Antiheld angelegt und ging bei seinen Abenteuern außergewöhnlich kompromisslos um. Schlichtweg grandios ist die Optik von X. Es gibt nur wenige Superheldenkostüme, die mich dermaßen ansprechen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1559" title="wtp1" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/wtp1-193x300.jpg" alt="wtp1" width="193" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1558" title="ootv11" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/ootv11-196x300.jpg" alt="ootv11" width="196" height="300" /></p>
<p>Das Schöne an diesem Superhelden-Universum war, dass Dark Horse darauf achtete, nicht mehr als fünf oder sechs Titel im Monat zu publizieren, so dass man selbst mit schmalem Budget alle Ausgaben kaufen und so dem kompletten Universum folgen konnte. Bei Marvel und DC ist das ja mit 70 bis 100 Heften im Monat nur unter Aufbietung hoher Finanzen möglich. Natürlich war nicht alles Gold, was glänzte. Einige Figuren waren ganz billige Rip-offs von anderen. Und so manche Serie war einigermaßen schlampig geschrieben oder in einer Art gezeichnet, die selbst in den frühen 90er Jahren schon nicht zu Begeisterungsstürmen hingerissen hätte. Aber wenn CGW gut war, dann war es das so richtig!</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1561" title="x18" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/x18-196x300.jpg" alt="x18" width="196" height="300" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1560" title="x4" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/x4-192x300.jpg" alt="x4" width="192" height="300" /></p>
<p>Insgesamt sind von COMICS‘ GREATEST WORLD bzw. DARK HORSE HEROES 199 unterschiedliche Hefte erschienen (wenn ich mich nicht verzählt habe…). Und das über mehrere Jahre hinweg. Zu den Highlights, die auch heute noch wirklich lesenswert sind, wenn man sich für das Superhelden-Thema begeistern kann, gehören die 16-teilige Start-Miniserie, X, GHOST und OUT OF THE VORTEX. Aber auch andere Titel wussten bisweilen zu punkten, so etwa CATALYST: AGENTS OF CHANGE, als sich dort Golden City von den USA unabhängig erklärt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1563" title="352321-21168-127170-1-dark-horse-heroes-om_medium" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/352321-21168-127170-1-dark-horse-heroes-om_medium.jpg" alt="352321-21168-127170-1-dark-horse-heroes-om_medium" width="149" height="225" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-1562" title="15289" src="http://www.six-shooter.de/wp-content/uploads/2009/11/15289-199x300.jpg" alt="15289" width="199" height="300" /></p>
<p>Einige dieser Titel gibt es mittlerweile zum Teil auch in günstigen und umfangreichen DARK HORSE HEROES OMNIBUS-Sammelbänden. Weitere werden – hoffentlich – folgen.</p>
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		<title>Filme auf Papier</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 15:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pete</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Früher waren Filmromane etwas, das  bei den meisten Filmen Gang und Gebe war. Heutzutage gibt es solche eigentlich nur noch zu den ganz, ganz großen Blockbustern oder aber zu jenen Filmen, die eine eingebaute Fangemeinde haben, welche praktisch alles Neue kauft. Bis in die frühen 90er Jahre war der Filmroman jedoch sehr viel bedeutsamer. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher waren Filmromane etwas, das  bei den meisten Filmen Gang und Gebe war. Heutzutage gibt es solche eigentlich nur noch zu den ganz, ganz großen Blockbustern oder aber zu jenen Filmen, die eine eingebaute Fangemeinde haben, welche praktisch alles Neue kauft.</p>
<p>Bis in die frühen 90er Jahre war der Filmroman jedoch sehr viel bedeutsamer. Man muss bedenken, dass noch in den 80er Jahren kaum jemand Filme besaß. Man konnte sie aus der Videothek ausleihen, klar, aber für alle Zeiten behalten war nicht drin. Kaufkassetten gab es zwar auch, aber deren Preise bewegten sich von 99 DM aufwärts. Die wenigsten dürften hier das Geld gehabt haben, sich extensive Sammlungen anzuschaffen. Kopieren konnte man zwar auch schon in den 80er Jahren, aber sowohl Videorekorder als auch Kassetten waren damals noch enorm hochpreisig. Erst in den 90er Jahren änderte sich das alles. VHS-Kassetten wurden billiger, Rekorder sowieso und selbst Kaufkassetten waren plötzlich erschwinglich. Aber im gleichen Zug, wie es möglich wurde, die Filme, die man mag, zu Hause zu haben, nahm auch das Interesse an Filmromanen ab. Denn warum den Roman lesen, wenn man eh den Film jederzeit sehen konnte?</p>
<p>Als Kind der 80er Jahre sind mir noch viele Filmromane in bester Erinnerung geblieben. Als etwa 1987 PREDATOR und ROBOCOP in die bundesdeutschen Kinos kamen, da hatte ich in den einschlägigen Magazinen darüber gelesen und war Feuer und Flamme. Aber meine Chancen, mit 12 Jahren auch in den Kinosaal, in dem diese Filme liefen, vorzudringen, waren vergleichsweise aussichtslos. Darum habe ich bei beiden zuerst die Romane gelesen, bevor ich Monate später den Film dann auf VHS gesehen habe. Man mag meinen, dass das den Filmgenuss stören würde, aber damals war ich eine echte Spoiler-Nutte. Die komplette Handlung eines Films im Vorfeld kennen? Mir egal, ich mochte sie trotzdem</p>
<p>Bisweilen war es dann auch so, dass der Film gar nicht hielt, was der Roman versprach. Zugegeben, das lag daran, dass die Filme bei uns meist gekürzt liefen, aber trotzdem. Ich erinnere mich noch lebhaft, wie plastisch der Mord an Officer Murphy im ROBOCOP-Roman beschrieben ist. Und wie wenig davon damals auf Videokassette zu sehen gewesen ist.</p>
<p>Ich habe mir damals jede Menge Filmromane zugelegt. Gelesen habe ich bei weitem nicht jeden. Angelesen aber die meisten. Manche Filme sind in Romanform aber einfach stinkelangweilig, so etwa KARATE KID 2 oder ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT. Die habe ich beide nach gut 50 Seiten weggelegt. Und manche Filmromane stanken einfach, weil die aus den Filmen bekannten Termini geflissentlich ignoriert wurden. So wurde in den Romanen zur alten STAR WARS-Trilogie bei Goldmann aus der Macht mal eben die Kraft. Solche Kraftmeierei ging mir aber gehörig auf den Senkel. Dann gab es natürlich auch noch die Romane, die mit den Filmen eigentlich nur wenig gemein hatten, so etwa RUNNING MAN, auf dem zwar das Filmcover prangte, der aber natürlich die Richard-Bachmann-Geschichte erzählt, die als Vorlage hergehalten hat. Gerade solche Roman-Vorlagen waren bisweilen kurios. RAMBO von David Morrell entstand vor dem Film. Im Roman stirbt Rambo, im Film überlebt er. Als Morrell schließlich den Roman zu RAMBO II &#8211; DER AUFTRAG schrieb, gab es einen kurzen Vorsatz, der genau das erklärte: Im Roman tot, im Film lebendig, so dass der Roman praktisch nicht den ersten Roman, sondern den ersten Film fortsetzte. Schön war an so manchem Filmroman jedoch, dass auch Szenen enthalten waren, die im fertigen Film fehlten (aber eben im Drehbuch vorhanden waren und zumeist auch gedreht wurden). Vom plastischen Schicksal des unsympathischen Burke in ALIENS erfuhr man so im Roman von Alan Dean Foster weit Genaueres als es die Filmfassung zu bieten bereit war &#8211; zumindest bis James Camerons Langfassung auf den Markt kam.</p>
<p>Dass es heutzutage weit weniger Romanadaptionen von Filmen gibt, finde ich nicht schade. Sie hatten eine Existenzberechtigung, die aber spätestens mit der DVD passé ist, die fehlendes Filmmaterial zumeist in Form entfallener Szenen nachliefert. Die Romane waren einst eine tolle Alternative, wenn man schon den Film nicht besitzen konnte. Aber ehrlich gesagt, ist es mir auch lieber, den Film als den Filmroman im Regal stehen zu haben&#8230;</p>
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