Vor ein paar Jahren hat Image in den USA die Doppel-DVD BENEATH THE PLANET OF THE APES veröffentlicht. Kernstück hiervon ist die ausführliche von Roddy McDowall moderierte Dokumentation über die Hintergründe des ersten Films und seiner Sequels, die auch in der deutschen PLANET DER AFFEN-Box im Bonusmaterial zu finden ist.

Dieses 2-DVD-Set hält jedoch mehr als nur das bereit. Den Löwenanteil des weiteren Materials bildet ein zweistündiges Interview mit Roddy McDowall, das tiefe Einblicke in sein Schaffen und sein Leben gewährt. Abgerundet wird das Ganze durch weitere Extras – etwa Dailies und Outtakes –, doch das wahre Highlight dieser DVD ist der 10-minütige Screen Test mit Edward G. Robinson, Charlton Heston, James Brolin und Linda Harrison. Auszüge davon finden sich auch in der Dokumentation, doch hier bekommt man dieses Kleinod in voller Länge zu sehen. Interessant ist dabei, dass diese auf einem frühen Drehbuch basierende Szene weit näher am Original-Roman von Pierre Boulle liegt als es der fertige Film schließlich getan hat. Für harte Fans der Affensaga gehört dieses Set zum Pflichtprogramm.
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Was wäre, wenn Indiana Jones nicht erst mit RAIDERS OF THE LOST ARK (JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES) im Jahr 1981 auf die Kinoleinwand gekommen wäre? Was wäre, wenn es bereits 1951 diesen Film gegeben hätte? Dann könnte der Trailer so aussehen:
Ein Fan hat diesen Trailer zusammengeschnitten, wobei großteils Material aus SECRET OF THE INCAS (DAS GEHEIMNIS DER INCAS) aus dem Jahr 1954 benutzt wurde. Andere Szenen, vor allem natürlich jene mit Peter Lorre, Gregory Peck aber auch anderen, stammen aus anderen Filmen und fanden ebenfalls Aufnahme in diesen Trailer.
Es ist bemerkenswert, wie sehr man einen Indiana-Jones-artigen Film emulieren kann, was umso mehr gilt, da SECRET OF THE INCAS, der bis heute weder in USA noch hier zu Lande auf DVD erschienen ist, als Film gesehen keineswegs der Thrillride ist, den RAIDERS OF THE LOST ARK darstellt. Er ist durchaus ein Abenteuerfilm, setzt aber nicht wie Serials Cliffhanger neben Cliffhanger, sondern erzählt die Geschichte mit ein paar wohldurchdachten Actionsequenzen und besitzt auch keinen übernatürlichen Unterbau. Dass George Lucas und Steven Spielberg den Film kannten, davon kann man ausgehen. Beide gaben auch immer zu, dass Abenteuerserials, aber auch Abenteuerfilme Pate für ihren Indiana Jones gestanden haben. Und Charlton Heston in SECRET OF THE INCAS ist nun wirklich auch optisch eine Blaupause für Indiana Jones
Schlagworte: Charlton Heston, Geheimnis der Incas, George Lucas, Indiana Jones, Jäger des verlorenen Schatzes, Raiders of the Lost Ark, Secret of the Incas, Steven Spielberg
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