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Ein kleiner B-Klassiker: Bloodsucking Pharaohs in Pittsburg

Der Titel ist dämlich: BLOODSUCKING PHARAOHS IN PITTSBURGH. Das sagt sogar Regisseur Dean Tschetter, der seinen Film viel lieber PICKING UP THE PIECES genannt hätte, was angesichts der Geschichte eines irren Killers, der Frauen auf bizarre Weise meuchelt und einige Stücke von ihnen mitnimmt, sehr viel passender gewesen wäre. Aber egal, es ist ja nur der Titel, und auch wenn es in diesem Film weder Pharaonen noch Blutsauger gibt, so ist er doch eine kleine Perle des amüsant-witzigen Horrorfilms.

Der Film entstand weit abseits von Hollywood, nämlich in – na, wo wohl? – Pittsburgh. Der Film nimmt sich selbst nicht ganz ernst und wartet mit schrägen und skurrilen Figuren wie Detective Joe Blocker, der sich beim Anblick von Blut stets übergeben muss und dementsprechend von seinen Kollegen nur belächelt wird, oder der Kettenraucherin Erma auf, vergisst dabei jedoch nicht, dass ein Horrorfilm gern auch etwas blutiger sein darf. Zwar fielen vor Veröffentlichung des Films viele der gewalttätigeren Szenen der Schere zum Opfer, doch blieb genug von Tom Savinis Effektkunst unberührt, um das Ganze auch blutig genug zu gestalten.

In den USA ist dieser Film in Form einer schönen Special Edition herausgekommen. Neben einem Audiokommentar des Regisseurs und der Produzentin gibt es noch ausführliche Interviews mit den beiden, zahlreiche Deleted Scenes und ausufernde Bildgalerien. Mit selber Ausstattung gibt es auch eine deutsche Veröffentlichung von I-On New Media unter dem Titel PICKING UP THE PIECES.