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Vampire der Parallelwelt: The Breed

Im Jahr 2001 überraschte ein klein budgetierter Vampir-Film, der direkt auf DVD erschien: THE BREED (DARK SPECIES – DIE ANDEREN). Der Film bietet eine originelle Form der Vampirdarstellung und überzeugt durch die Schaffung einer Parallelwelt, die vom Drehort Budapest profitiert. Erschaffen wird eine düstere, farbentsättigte Welt, die Motive eines totalitären Systems zeigt.

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Die Filme suggerieren uns, dass wir bereits alles über Vampire wissen: Doch THE BREED stellt dieses Wissen auf den Kopf. In der nahen Zukunft haben sich die Vampire, die längst ihren Blutdurst überwunden haben, geoutet. Als einer der Blutsauger auszieht, eine Spur des Todes zu hinterlassen, werden der Mensch Grant (Bokeem Woodbine) und der Vampir Aaron (Adrian Paul) zusammengebracht, um den scheinbar unausweichlichen Krieg zwischen Mensch und Vampir zu vermeiden.

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In Michael Oblowitz’ Film bewegen sich die Vampire auch untertags, können verletzt, aber nicht getötet werden. Lediglich Silber, auf das sie allergisch reagieren, oder die totale Vernichtung des Körpers gereichen zu ihrer Vernichtung. Interessanter als diese Veränderung des Vampirs ist jedoch die Bildersprache des Regisseurs, der seinen Background in der Werbe- und Musikvideobranche nicht verbergen kann. Diese hilft zusammen mit der Ausstattung die nahe Zukunft wie ein Amalgam aus Vergangenheit und Gegenwart wirken zu lassen, was besonders gut gelingt, da THE BREED in seiner Mischung aus Film Noir, John-Woo-Motiven und moderner Wiretechnik eine ganz eigene Welt kreiert. Für Comic-Fans dürfte noch interessant sein, dass das Skript von Christos N. Gage geschrieben wurde, der mittlerweile für Marvel sehr aktiv ist. Die Botschaft des Films – eine Allegorie auf den Holocaust – wird zwar mit dem Holzhammer präsentiert, doch wer an stilisierter Action seine Freude hat, wird hier nicht enttäuscht.

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