“Steven, I make lists all the time.”

LIFE’S TOO SHORT ist eine neue Serie von Ricky Gervais, eine Mockumentary, in der es um das Zwergenleben von Warwick Davis geht. Das ist amüsant, aber die echten Highlights der Episoden sind die Minuten, in denen Gervais auf Weltstars trifft. Leute wie Liam Neeson, der gerne Stand-up-Comedy machen würde.

YouTube Preview Image
Veröffentlicht unter Allgemein | 17 Kommentare

Wie aus einem Traum

YouTube Preview Image
Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

“Mutter! Oh Gott, Mutter! Blut! Blut!”

A&E verkündete, dass man mit BATES MOTEL eine Serie entwickelt, die als Prequel zu PSYCHO dient. Anthony Cipriano schreibt das Pilotskript. In der Serie wird es – wie sollte es auch anders sein? – um Norman Bates gehen. Kindheit und Jugend werden abgedeckt, wobei man sehen wird, wie Norma und ihr Liebhaber den Jungen zu dem machen, was er später ist. Kommt einem irgendwie bekannt vor, nicht?

Einerseits weil es 1987 schon einmal einen Pilotfilm mit dem Titel gab. Im damaligen BATES MOTEL ging aber nicht Norman um. Vielmehr hatte er das Hotel einem kleinen Psycho hinterlassen, mit dem er sich in der Anstalt angefreundet hatte.

YouTube Preview Image

Ja, richtig gesehen, Lori Petty spielt da auch mit. Andererseits erinnert das an den ebenfalls fürs Fernsehen produzierten PSYCHO IV: THE BEGINNING. In dem war zwar auch Anthony Perkins dabei, allerdings nur in einer Rahmenhandlung. Eigentlich wird die Geschichte des jungen Norman Bates erzählt.

YouTube Preview Image

Immerhin war PSYCHO IV: THE BEGINNING, geschrieben von PSYCHO-Autor Joseph Stefano, im Großen und Ganzen recht gut. Aber wie man ein Prequel so aufblähen kann, dass man eine sich über mehrere Seasons erstreckende Serie rausbekommt? Das bleibt abzuwarten, aber viel erwarte ich da wirklich nicht.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | 12 Kommentare

Indiskretionen im Dschungelcamp

Wenn man internationale Dschungelcamper hat, dann können die Geschichten aus dem Nähkästchen gleich noch Extra-Würze erhalten. Und so konnte man vor ein paar Minuten erfahren, was man über Sylvester Stallone nie wissen wollte. Auf Ramona Leiß’ Frage, ob Sly denn ein guter Liebhaber sei, antwortete Brigitte Nielsen: “Wie ein Rabbit.” Und Leiß stellt das dann für alle noch mal klar: “Ein Rammler.” Nicht zu vergessen: Der Anabolikamissbrauch hat zu Schrumpfhoden geführt. Im Dschungelcamp kommt die bittere Wahrheit halt immer ans Licht…

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Und wieder ist Freitag, der 13.

Der Feiertag von Jason Voorhees. Der Bodycount der FREITAG DER 13.-Reihe in gut zwei Minuten. Yep, Jason war nicht untätig (und seine Mutter vor ihm auch nicht).

YouTube Preview Image
Veröffentlicht unter Allgemein | 4 Kommentare

Jeff Bridges kennt 8 MILLIONEN WEGE ZU STERBEN

Jeff Bridges spielt in 8 MILLIONEN WEGE ZU STERBEN den Polizisten Matthew Scudder, der im Dienst einen Mann erschießt. Er stürzt in eine Krise, die in einer Depression und schweren Alkoholkrankheit mündet und ihn seinen Job sowie seine Familie kostet. Als ein Callgirl, das ihn um Hilfe bat, ermordet wird, ermittelt er auf eigene Faust. Schnell findet Matthew heraus, dass hinter dem Mord der Drogenbaron Angel steht, der alles daran setzt, ihn ebenfalls tot zu sehen.

Hal Ashbys letzter Film wurde über weite Strecken improvisiert, da er mit dem Skript nicht zufrieden war. Autor Oliver Stone hasste wiederum, was Ashby aus seinem Skript machte. Und das Studio wollte keinen grimmigen Crime-Thriller, sondern seichte Kost im MIAMI VICE-Look. Dass dennoch ein ganz brauchbarer Film entstand, ist ein kleines Wunder. Cooler Look, coole Mimen, feistes Ende. Das Bild der von Koch Media veröffentlichten DVD ist dem Alter entsprechend gut, der Ton klingt im Deutschen ziemlich übel, das Bonusmaterial ist überschaubar. Fazit: ein überraschend guter Crime-Film.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | 4 Kommentare

Der unbekannte DARKMAN

Vor 22 Jahren brachte Sam Raimi seinen eigenen Superhelden ins Kino: DARKMAN. Mit der Idee ging er schon einige Zeit schwanger und entwickelte sie nach und nach weiter. Der Film sollte sein Vordringen in den Mainstream sein. Mit einem Budget von 14 Millionen Dollar und Liam Neeson als Hauptdarsteller des entstellten Peyton Westlake entstand DARKMAN – ein Comic-Film, zu dem es keine Vorlage gab, der aber den meisten anderen Comic-Verfilmungen jener Zeit haushoch überlegen war (übrigens: Comics gab es dann später von Marvel und vor einiger Zeit bei Devil’s Due).

YouTube Preview Image

Der große Erfolg blieb DARKMAN versagt, aber das Konzept schien Raimi nicht loszulassen. Für ein Kino-Sequel reichte der Erfolg von DARKMAN nicht aus, für zwei Direct-to-Video-Filme aber schon. 1995 und 1996 gab es mit Arnold Vosloo in der Hauptrolle zwei kleine, etwas schäbigere Sequels, die von Raimi produziert wurden: DURANTS RÜCKKEHR und DAS EXPERIMENT. Eigentlich sollte DURANTS RÜCKKEHR der dritte Film sein, aber kurzfristig änderte man noch die Reihenfolge, da man mit Larry Drake als Darkmans Erzgegner ein bekanntes Gesicht zeigen wollte.

YouTube Preview Image

Die Filme sind ansehbar – der dritte mehr noch als der zweite – halten den Vergleich mit dem Kinofilm aber nicht stand. Für das, was sie sind, sind sie okay. Angesichts der beiden Filme habe ich mich immer gewundert, warum Raimi, der zur Mitte der 90er Jahre als Serienproduzent einige Erfolge feierte, scheinbar nie versucht hat, den DARKMAN in Serie gehen zu lassen.  Kürzlich fand ich dann heraus, dass es den Versuch gab, und zwar schon vor den beiden Filmen.

1992 produzierte Raimi ein Presentation-Reel, mit dem einem Sender eine DARKMAN-Serie schmackhaft gemacht werden sollte. Diese gut 20-minütige Pilotfolge wurde von Robert Eisele geschrieben und von Brian Grant inszeniert. Als Produzenten fungierten Sam Raimi und Robert Tapert. Die Hauptrolle spielt der Brite Christopher Bown, dessen claim to fame wohl die Rolle des Mordred in vier 1989er-Folgen von DOCTOR WHO ist. Als einzig aufrechte Polizistin der Stadt agiert Kathleen York. Und Larry Drake ist als Durant auch mit dabei.

Das Presentation-Reel fasst in Kürze noch einmal zusammen, was man im Kinofilm gesehen hat, ausgeschmückt mit ein paar Szenen des Films, aber auch Archivmaterial anderer Filme, darunter BLADE RUNNER. Ein paar der Ideen wurden später in den Filmen integriert, so Darkmans erhöhte Körperkraft. Aber was rede ich, seht’s euch selbst an.

YouTube Preview Image YouTube Preview Image

Ich frage mich, ob Raimi noch mal Anlauf genommen hat. Er ist nach wie vor als Serienproduzent umtriebig. Und DARKMAN eignet sich m.E. vom Konzept immer noch bestens für eine Serie, auch wenn es ruhig etwas hochwertiger sein kann, als das, was aus der 1992er-Präsentation wohl geworden wäre, hätte ein Sender zugegriffen. Ein nerviges Balg – hier von Brandon Quintin Adams, dem Fool aus Wes Cravens DAS HAUS DER VERGESSENEN gespielt – braucht’s nun wirklich nicht…

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | 10 Kommentare

Schreck lass nach!

Das ist ein mickriger Schrei von Neve Campbell.

YouTube Preview Image

Jennifer Aniston ist da schon besser.

YouTube Preview Image

Aber hier wird so richtig gekreischt.

YouTube Preview Image

Schräge Sache, das.

Veröffentlicht unter Allgemein | 5 Kommentare

Auch Untote sind nur Menschen

Tim, Cindy, Mike und Vanessa sind die Helden von WASTING AWAY. Sie wollten nur einen ruhigen Abend verbringen. Doch vergiftetes Softeis bringt eine unerwartete Wendung in ihr Leben, sie werden von Krämpfen zu Boden gerissen. Als sie wieder zu sich kommen, stimmt irgendetwas nicht. Die Menschen um sie herum bewegen sich plötzlich viel schneller und ergreifen beim Anblick der vier entweder schreiend die Flucht, oder versuchen sie mit allen Mitteln zu töten. Sie selbst sind plötzlich ungewöhnlich stark und verkraften sogar Schusswunden und abgetrennte Gliedmaßen problemlos. Außerdem ist da noch diese seltsame Lust am Blutvergießen und ihre neu entdeckte Vorliebe für Menschenfleisch.

WASTING AWAY ist ein Zombie-Film, der die Sache mal etwas anders angeht, denn die Untoten halten sich hier nicht für untot. Und das wiederum sorgt für einige amüsante Szenen, was WASTING AWAY zu einer Zombie-Komödie werden lässt, die zwar nicht an SHAUN OF THE DEAD heranreicht, aber dennoch frischen Wind ins verwesende Genre bringt, auch wenn der Geschichte als Kurzfilm sicherlich besser gedient gewesen wäre.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

It’s clobberin’ time

Bei Wrong Side of the Art wurde ein sehr schönes Poster zur Corman-Produktion THE FANTASTIC FOUR gepostet. Den Film mag ich recht gerne, wenn man bedenkt, unter welch widrigen Umständen er gedreht wurde. Schade, dass man den bis heute nicht offiziell rausgebracht hat. Die sich in Umlauf befindlichen Bootlegs haben ja nicht gerade die beste Qualität. Und nach wie vor gilt: Das Billig-Ding aus diesem Film sieht deutlich beeindruckender aus als Michael Chiklis.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar