Hammer Chronicles

Im September 2006 erschien bei der MPW mein Buch HAMMER CHRONICLES mit vier verschiedenen Cover-Varianten. Die Arbeit daran war deutlich umfangreicher als ich ursprünglich gedacht hatte, was natürlich an der schieren Masse an Filmen lag, die das Produktionsstudio zu verantworten hat.

Der Aufbau des Buches ist nicht chronologisch. Vielmehr sind die Filme nach Kapiteln eingeteilt. So gibt es eigene Kapitel, die sich etwa mit den Science-Fiction-, den Kriegs-, den Vampir- oder auch den Frankenstein-Filmen beschäftigen. Die Vorgeschichte von Hammer wird erläutert, gab es die Firma doch schon lange, bevor man 1957 mit FRANKENSTEINS FLUCH den gotischen Horror für sich entdeckte. Biographien der wichtigsten Hammer-Macher und -Mimen sind ebenso enthalten. Das Buch hat einen Umfang von knapp über 300 Seiten.

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Der Rückentext liest sich so:

Hammer. Der Name alleine schon sorgt für wohligen Schauer auf dem Rücken eines jeden Nostalgikers. Hammer stand für eine neue Art des Horrorfilms, der atmosphärisch und gruselig die Welt in Atem hielt. Von der Kritik damals gescholten, vom Publikum geliebt, haben sich viele Filme des Traditionsstudios zu Klassikern des Genres entwickelt und sind aus der filmischen Historie nicht mehr wegzudenken. Im Blickfeld der weltweiten Öffentlichkeit tauchte Hammer erstmals mit den Filmen um Frankenstein und Dracula auf. Doch dies war kein Erfolg über Nacht. Hammer existierte und produzierte zu dieser Zeit bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten. Und Hammer war immer mehr als nur gotischer Horror. Das Studio fertigte in der fast fünf Dekaden umspannenden Firmengeschichte Filme aller Genres, war in Komödien ebenso bewandert wie im Abenteuer, brachte Kriegsgeschichten und Crime-Stories auf die Leinwand und war auch im Fernsehen aktiv. Berühmt und beliebt ist das Studio natürlich für seine Riege der gotischen Horrorfilme, die von 1957 bis 1976 eine eigenständige Evolution durchmachten und den Brückenkopf vom naiven Grusel der Universal-Monster zum modernen, oftmals bluttriefenden Horrorkino der Neuzeit bilden. Hammer hat über viele Jahre hinweg das Bild des Horrorfilms geprägt und fand auch viele Nachahmer. An das Original kam jedoch niemand heran. Der Aufstieg und Fall des House of Hammer ist so interessant, wie es die Filme selbst sind. Große Erfolge und bittere Niederlagen zeichnen den Weg von Hammer aus. Ein Weg an die Spitze der britischen Filmindustrie, gefolgt vom tiefen Fall, der mit veränderten Ansprüchen des Publikums und der Unfähigkeit, sich selbst neu zu erfinden, einherging.

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