Der weiße Hai

Die MPW startete eine Reihe mit Jahresbänden, die sich verschiedenen Kinojahren annehmen. Dazu gibt es auch Sonderbände, die als Hardcover erscheinen. Der erste Band dieser „Top Movies“-Reihe ist DER WEISSE HAI und wurde von mir geschrieben. Das Buch befasst sich mit den vier Filmen der Reihe, allen Machern und Stars, und gibt auch noch einen Überblick über die ganzen Rip-offs.

Der Rückentext sieht so aus:

Eine junge Frau läuft über den Strand. Sie zieht sich aus und springt ins Wasser. Alleine schwimmt sie auf dem Meer, als sie eine Berührung an ihrem Bein spürt.
Sie gerät in Panik. Doch es ist bereits zu spät.
Ein unsäglicher Schmerz brennt auf. Die Frau wird im Wasser hin- und hergezogen.
Sie schreit. Dann wird sie unter Wasser gezogen. Und taucht nicht wieder auf.
So beginnt Steven Spielbergs DER WEISSE HAI, einer der effektivsten und spannendsten Filme, die das amerikanische Kino jemals hervorgebracht hat.
Schon zuvor gab es mörderische Tiere, die dem Zuschauer das Fürchten gelehrt haben, doch es war erst dieser weiße Hai, der die Formel für ein ganzes Subgenre definierte.
DER WEISSE HAI inspirierte Filmemacher, sich mit allerhand Tieren auseinanderzusetzen.
Und auch das produzierende Studio Universal wollte mit dem Mörderfisch weiteren Reibach machen.
So wurden mehrere Sequels produziert, denen gemein ist, dass sie an Steven Spielbergs Meisterwerk nicht heranreichen.
DER WEISSE HAI war einst der erfolgreichste Film aller Zeiten. Beachtlich für eine Chaos-Produktion, bei der sogar Beteiligte dachten, dass nur ein filmisches Desaster herauskommen kann.
Doch der Film entwickelte sich zum Phänomen, das weltweit für Aufsehen sorgte und sogar in solchen Menschen, die weit abseits des Meers leben, die Angst auslöste, einem Hai zum Opfer zu werden.

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