Niemand ist eine Insel

Den Arbeiten von Bruce Jones merkt man immer an, dass er sich für mehr denn nur schnödes Superheldengekloppe interessiert. Aus dem Grund gibt es bei seinen Hulk-Geschichten auch so erfreulich selten den grünen Giganten zu sehen. Und aus demselben Grund verzichtet „Xisle“ auf einen gängigen Schurken für Wolverine. Viel mehr versteht sich diese Geschichte als innerer Kampf, den Logan mit sich selbst austragen muss.

Alles beginnt auf einem Rummelplatz, auf dem Logan mit der jungen Amiko einen schönen Tag verbringen will. Doch sein Jähzorn steht dem im Weg, als er fieberhaft versucht, der Kleinen einen Teddybär zu besorgen. Und dann gibt es dort auch noch das Freakhaus, das ihn zwingt, einen tiefen Blick in sich selbst zu werfen. Schon findet er sich auf einer einsamen Insel wieder, bereit, für sein Überleben zu kämpfen. „Xisle“ funktioniert sowohl als actionreicher Mysteryreißer als auch als ausgeklügeltes Gedankenspiel, bei dem der Leser angehalten wird, in Logans Psyche abzutauchen.

An den Anfang seiner Geschichte setzt Jones das Gemälde „Ausgesetzt“ von Howard Pyle, das mit seinem gestrandeten Piraten als Sinnbild für das steht, was Logan auf den nachfolgenden Seiten erleben und durchmachen wird. Am Ende steht das Verlassen eben jener Insel. Ein Beispiel perfekter Symmetrie.

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