Die fünfte Folge von SPARTACUS: BLOOD AND SAND trägt den Titel “Shadow Games”. Der Magistrat will eine große Kampfschau in der Arena und erwartet, dass Batiatus seinen besten Mann zur Verfügung stellt: Crixus. Dessen Gegner wird Theokoles, der Schatten des Todes, sein, der Hunderte Wunden davongetragen, aber jeden Kampf gewonnen hat. Nur ein Mann hat einen Kampf mit ihm überlebt: Doctore. Crixus zur Seite gestellt wird Spartacus, wobei beide im Training erst die gegenseitge Abneigung überwinden müssen. Doctore schwört sie darauf ein, dass sie gemeinsam kämpfen oder alleine sterben müssen. Derweil findet Batiatus heraus, wer ihn töten lassen wollte und Lucretia unterzieht sich einem Ritual, das ihrer Fruchtbarkeit zuträglich sein soll. Am Tag des Kampfes schlagen sich Crixus und Spartacus gut und fällen Theokoles. Doch dieser steht erneut auf und kämpft weiter, wobei er Crixus fast tötet, aber dieser verschafft Spartacus die Chance, den Schatten des Todes zu bezwingen.
Etwas zu vorhersehbar ist die Entwicklung zwischen Crixus und Spartacus, die sich erst zusammenraufen, dann aber doch wieder einzeln kämpfen, nur um einander dann zu helfen. Interessanter wird dahingegen, wie sich ihrer beider Beziehung nach diesem Kampf entwickeln wird. Der Schlusskampf ist aufregend umgesetzt, wobei Theokoles mythisch übersteigert ist und an die phantastischeren Kreaturen aus 300 erinnert.
Wie zuvor bedient sich auch diese Folge wichtiger Charakterentwicklung. Diesmal gilt dies besonders für Lucretia, die bisher eher intrigant erschien, das sicherlich auch ist, aber eine Menschlichkeit an den Tag legt, die man nicht vermutet hätte. Und zwar in der Szene, als sie Crixus in der Nacht vor dem Kampf zu ihr kommen lässt. Dem Ritual zufolge hat sie nur eine Stunde, sich befruchten zu lassen. Und lässt Crixus doch unverrichteter Dinge ziehen, als dieser sie um diesen Gefallen bittet.
“Shadow Games” gelingt es, einen anderen Blick auf das Dasein eines Gladiators zu werfen. Und das geschieht durch die Figur Crixus, der sein Leben als Gladiator schätzt und den Ruhm und die Glorie der Arena liebt. Das geht einher mit realen Überlieferungen, nach denen Gladiatoren im alten Rom ähnlich verehrt wurden, wie dies heutzutage bei Sportstars der Fall ist. Anders als in dieser Serie überlebten Gladiatoren jedoch häufig, da sie eine große Wertanlage waren und man diese nicht einfach verschwenden wollte. Es kam zu schweren Verletzungen, keine Frage, der Tod war jedoch nicht die Regel. Ebensowenig übrigens wie die Tatsache, dass nur Sklaven gekämpft hätten. Es gab auch genügend freie Gladiatoren, die für Ruhm und Reichtum die Arena betraten.
Schlagworte: Shadow Games, Spartacus: Blood and Sand


