Die achte Folge von SPARTACUS: BLOOD AND SAND trägt den Titel “Mark of the Brotherhood”. Mit dieser Folge gibt es praktisch einen Neubeginn, der dadurch besiegelt wird, dass neue Rekruten im Ludus ankommen. Batiatus hat neue Sklaven eingekauft, die nun ausgebildet werden sollen. Um Ilithyia zu schmeicheln, bieten Batiatus und Lucretia ihr an, einen Sklaven zu kaufen und ihren eigenen Gladiator zu haben. Das ist auch die perfekte Gelegenheit für Lucretia, nicht nur Ilithyia, sondern auch ihre Freundinnen, die einen weit höheren Stand als sie haben, einzuladen. Bei der Gelegenheit führt man Spartacus vor, von dem Ilithyia beleidigt wird. Darum macht sie ihrem Gladiator ein Angebot: Wenn er Spartacus tötet, schenkt sie ihm die Freiheit. Tatsächlich gelingt es ihm fast, Spartacus zu töten, doch Crixus rettet ihn. Damit beweist Crixus auch seinen Wert, denn aufgrund seiner langsamen Heilung wollte Batiatus ihn eigentlich schon verkaufen. Am Ende wird Ilithyias Gladiator gekreuzigt.
Einige Zeit ist vergangen, seit Spartacus erstmals als Sklave den Ludus betreten hat. Und mit den neuen Rekruten, die hier auftauchen, wiederholt sich die Geschichte, nur dass er nun den Platz eines erfahrenen Gladiators einnimmt. Interessant ist dabei natürlich, dass er praktisch der neue Crixus ist, aber er behandelt die Rekruten besser als es ihm selbst widerfahren ist. So ist es vor allem der Gegensatz von Spartacus und Crixus, der die Folge bestimmt. Bemerkenswert ist dabei, dass Crixus das Leben von Spartacus rettet. Er hasst ihn, aber er ist ein Bruder im Ludus und er verdient einen ehrenvollen Tod durch die Hand eines Gladiators. Das Ende verspricht, dass es durchaus noch krachen wird.
Die Storyline um Crixus überzeugt aber auch, weil die menschlichen Elemente vorhanden sind: Die zarte Liebe zu Naevia und der drohende Verkauf, den beide abzuwenden hoffen. Auf gänzlich andere Art und Weise ist die Sequenz grandios, in der Lucretia ihre Gäste bewirtet. Sie wird mehr als einmal im Verlauf der Serie von Ilithyia auf wenig subtile Art und Weise auf ihren Platz verwiesen. Und hier geschieht dasselbe mit Ilithyia, denn die feinen Damen der römischen Gesellschaft haben offenbar eins gemeinsam: Sie weiden sich an der Demütigung der Ihren.
Ein wenig überraschend ist der zügige Tod des neuen Galliers, wurde er doch auf eine Art und Weise eingeführt, die Glauben macht, dass er das Ende der Episode überleben würde. Eins bleibt aber doch ungeklärt: Warum der Gallier seine Herrin nicht verraten hat, als man ihn vor der Kreuzigung folterte…
Schlagworte: Mark of the Brotherhood, Spartacus: Blood and Sand



Jetzt ist aber gut hier mit dem ollen Spartacus.
Bekommst du Schmiergeld für die Promotion?
Eine Folge kommt noch. Dann ist erstmal Schluss.