Gerade SURVIVING EVIL gesehen. Wer vor nicht allzu langer Zeit THE TRIBE mit Jewel Staite gesehen hat und wem Bear Grylls kein Unbekannter ist, der weiß in etwa, was hier zu erwarten ist: Nette Dschungelkulisse mit Urlaubsfeeling, Paranoia im Wald, Geräusche aus dem Unterholz, Monster im Halbdunkel.
Die Story: Eine TV-Crew dreht auf einer einsamen philippinischen Insel mit dem Survival-Experten Seb (Billy Zane) eine Doku über das Überleben im Dschungel. Doch obwohl die Insel scheinbar einsam und verlassen ist, sind sie nicht alleine. Im Dschungel lauert das Grauen: Aswangs, furchterregende Kreaturen mit Appetit auf Menschenfleisch und unstillbarem Durst auf das Blut schwangerer Frauen, lauern im Verborgenen. Als die Monster wittern, dass eines der weiblichen Crewmitglieder schwanger ist, beginnt die tödliche Jagd und der Kampf ums nackte Überleben.
Das ist alles nicht wirklich originell. Und Terence Daws Regie ist recht eintönig. Aber: Der Film unterhält. Er ist sicherlich nichts, womit sich Preise gewinnen ließen, aber er erzählt innerhalb gängiger Genre-Parameter eine spannende Geschichte. Und mit den Aswangs hat man mal ein paar Kreaturen, die im Genre nicht überpräsent sind. Mir fällt auf Anhieb auch nur ASWANG aus dem Jahr 1994 ein, in dem die vampirähnliche Kreatur nach dem Blut der Ungeborenen giert. Obwohl ASWANG deutlich mehr Gore hat, ist SURVIVING EVIL der bessere und rundere Film. Ordentliche Genre-Kost für einen verregneten Tag.

