„I don’t know who you are. I don’t know what you want. If you are looking for ransom, I can tell you I don’t have money. But what I do have are a very particular set of skills; skills I have acquired over a very long career. Skills that make me a nightmare for people like you. If you let my daughter go now, that’ll be the end of it. I will not look for you, I will not pursue you. But if you don’t, I will look for you, I will find you, and I will kill you.“
Dies ist die Schlüsselsequenz des Actionfilms TAKEN (a.k.a. 96 HOURS). Mit diesen mehr als ernst gemeinten, an eine Bande von Kidnappern gerichteten Worten, beginnen für Bryan Mills, einen ehemaligen Agenten, die längsten 96 Stunden seines Lebens – und die Jagd nach der skrupellosen Organisation von Mädchenhändlern, die seine Tochter Kim entführt hat.
TAKEN ist eine klassische Geschichte. Ein Einzelkämpferfilm, wie er in den 80er Jahren üblich war. Aber visuell modern umgesetzt und mit einem Star, der nicht aus der Muskelprotzgarde kommt und gerade darum umso überzeugender wirkt. Dies ist einer der härtesten und kompromißlosesten Actionfilme der letzten Jahre, in dem Liam Neeson zu beängstigender Höchstform aufläuft. Wie er gegen die bösen Buben vorgeht, ist etwas, das man schlichtweg gesehen haben muss. Gegen Bryan Mills sieht sogar der Punisher wie ein Schülerlotse aus. Und selten war es befriedigender, die Bösen sterben zu sehen.

