Im Juli 2003 präsentierte der Spezialeffekte-Künstler Sandy Collora, der zuvor für Filme wie DOGMA tätig gewesen ist, seinen Kurzfilm BATMAN: DEAD END auf der großen Comic-Con in San Diego. In dem Achtminüter geht es um einen grimmigen Batman, der dem aus Arkham Asylum entkommenen Joker bis in eine dunkle Gasse verfolgt. Wo dieser zum Opfer eines Aliens wird. Als auch noch Predators auftauchen, sieht sich Batman von Feinden umzingelt.
Der 30.000 Dollar teure Film ist natürlich keine offizielle Produktion, sondern war nur dazu angetan, die filmischen Möglichkeiten des bei Stan Winston in die Lehre gegangenen Collora aufzuzeigen. Und das gelingt sehr gut, denn auch wenn die Handlung dürftig ist, so ist der Kurzfilm doch außerordentlich atmosphärisch umgesetzt und weiß formal zu begeistern. Inspiration für dieses Crossover fand Collora natürlich bei den Comic-Heften der Verlage Dark Horse und DC, die Batman schon des Öfteren gegen den Predator und die Aliens haben antreten lassen, wenngleich niemals zuvor beide Spezies zusammen auf den Dunklen Ritter gestoßen sind. Der Joker wird übrigens von Walter „Chekov“ Koenigs Sohn Andrew dargestellt, wobei dieser der Comic-Vorlage außergewöhnlich nahe kommt.
Schlagworte: Aliens, Batman: Dead End, Joker, Predator, Sandy Collora, Stan Winston
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