The Asylum ist sich für nichts zu schade und so hat man im Fahrwasser von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG auch gleich noch das eigene “Epos” THE TERMINATORS produziert. Die Geschichte beginnt auf einer Raumstation, auf der die Dienstroboter, die TRs, entgegen ihrer Programmierung handeln und Menschen angreifen und töten. Das setzt sich auf der Erde fort, was übel ist, da die TRs praktisch in jedem Haushalt vorhanden sind. Das große Sterben beginnt und in einer Kleinstadt kämpfen ein paar wackere Helden ums Überleben.
Soviel zu dem Nichts an Geschichte, das THE TERMINATORS zu bieten hat. Ein ebensolches Nichts ist auch der Rest des Films. Dass das Cover dreist lügt, das überrascht eigentlich nicht. Eine Armee an Robot-Exoskeletten gibt es im Film nicht zu sehen. Die TRs laufen ständig in menschlicher Gestalt herum. Nur am Ende gibt es ganz kurz einen CGI-Roboter zu sehen. Dass die TRs offenbar alle wie Bodybuilder gebaut wurden, macht keinen Sinn, ist bei einem The Asylum-Film aber wohl auch schon egal.
Von einer Handvoll Effekten abgesehen hat dieser Film nichts zu bieten. Wie weiland bei AVH: ALIEN VS. HUNTER laufen die desillusionierten Schauspieler, darunter A. Martinez und Jeremy London, hauptsächlich im Wald und in ein paar Lagerhallen herum. Die schußfeste Action wird von jeder halbwegs passablen Fernsehserie besser umgesetzt, die Dialoge sind schon weit jenseits jedweder Grenzwertigkeit und das einzig wirklich Bedrohliche am Film ist die dumpfe Langeweile, die er verströmt.

