In dem von Amicus produzierten Episodenfilm TALES FROM THE CRYPT (GESCHICHTEN AUS DER GRUFT, 1972) gab es auch die Geschichte “And All Through the House” mit Joan Collins in der Hauptrolle. Es ist eine Weihnachtsgeschichte, aber natürlich makaber.
Die Story: Am Weihnachtsabend tötet Joanne ihren Mann. Just in dem Moment hört sie im Radio, dass aus einer Anstalt ein verrückter und gefährlicher Mörder ausgebrochen ist, der sich als Weihnachtsmann verkleidet. Als er vor Joannes Haus auftaucht, muss sie erst alles so arrangieren, dass es aussieht, als sei ihr Mann bei einem Sturz über die Kellertreppe gestorben. Als das geschafft ist, muss sie erkennen, dass ihre kleine Tochter den Weihnachtsmann hereingelassen hat …
Die Geschichte ist etwas kurz ausgefallen – sie läuft nur knapp zehn Minuten – was den Vergleich mit der gleichnamigen Episode der späteren TALES FROM THE CRYPT-Fernsehserie interessant macht. Dort wird der Spannungsbogen länger aufrechterhalten und man sieht, wie es um Joannes Schicksal bestellt ist. Allerdings muss man dieser Geschichte konstatieren, dass sie schon alleine deswegen interessant ist, weil sie mit nur sehr wenigen Dialogen auskommt. Sie lebt ganz und gar von Joan Collins fast stummen Spiel und der gelungenen Inszenierung von Freddie Francis. In Deutschland ist der Film nicht auf DVD erschienen, in den USA gibt es ihn als sehr schönes Double Feature mit VAULT OF HORROR.

