Von kleinen B-Horrorfilmen muss man sich oftmals nicht viel erwarten. Bei einer Full-Moon-Produktion (im Joint Venture mit J.R. Bookwalters Firma Tempe) stehen die Chancen immer gut, dass am Ende Murks rauskommt, doch HORRORVISION ist ein netter, wenngleich auch kein großer oder gar kompletter Film.
Es geht um Dez, der entdeckt, dass die Website HorrorVision.com die Realität verändert. Wer sie betrachtet, wird zum amoklaufenden Irren. Als sich Dez einloggt und seine Freundin in der Virtuellen Realität verschwindet, macht er sich auf, sie zu retten. Das gelingt aber nicht so ganz, ebenso wie es HORRORVISION nicht gelingt, seine Geschichte zu beenden. Bei einer Laufzeit von gerade mal knapp über 70 Minuten endet das Ganze äußerst abrupt und eigentlich genau in dem Moment, an dem die Geschichte – oder zumindest der Showdown – beginnen sollte. Und da es Sequel auch keins gab, ist’s mit dem Ende Essig.
Da HORRORVISION gut gespielt (cool: James Black), nett getrickst, hübsch fotografiert und routiniert inszeniert ist, bleibt unterm Strich ordentliche B-Unterhaltung.


“Da HORRORVISION gut gespielt (cool: James Black), nett getrickst, hübsch fotografiert und routiniert inszeniert ist, bleibt unterm Strich ordentliche B-Unterhaltung.”
Ist er alles nicht, aber immerhin spielt “Strawberry Gashes” von Jack Off Jill über die End-Credits… und ich habe die Band über “Horrorvision” entdeckt, weswegen ich diesem Murks nicht komplett böse sein kann…
Aus dem Full-Moon-Ausstoß jener Jahre ist das schon einer der besseren Filme.
“Aus dem Full-Moon-Ausstoß jener Jahre ist das schon einer der besseren Filme.”
Ja, gut, es ist auch besser von ‘nem Bus angefahren als von einer Dampfwalze überrollt zu werden… oder so…
Das is wahr. Peroy-Mund tut Weisheit kund.