Nicht im wohlbekannten Tromaville, sondern vielmehr im südlichen Kalifornien gelegenen Troma City spielt dieser Film. Die braven Bürger von Troma City ahnen nicht, was für Gesindel sich in ihren Wäldern herumtreibt. Söldner der Organisation „Festung Amerikkka“ trainieren und töten alles, was ihnen in den Weg kommt. Doch mit John Whitecloud haben sie sich den falschen Gegner ausgesucht. Er bringt die Organisation zu Fall.

Als FESTUNG AMERIKKA gab es diesen Film auf VHS, aber damals war er noch geschnitten. Auf DVD ist er ungeschnitten. FORTRESS AMERIKKKA ist Troma-Schlock der unterhaltsamen Art. Wie für einen Film dieser Couleur wichtig gibt es jede Menge Action und barbusige Schönheiten. Das Einzige, was für die Troma-Mischung noch fehlt, ist viel Splatter. Hier hält sich die Produktion auffallend zurück, wohl weil sich der Film hauptsächlich als Action-Granate versteht.

Und so funktioniert er auch. Bei FORTRESS AMERIKKKA kann man sich als Zuschauer geruhsam zurücklehnen und beobachten, wie das Gehirn langsam auf halbe Leistung herunterfährt. Unterstützt wird das durch die fast epische Laufzeit von 100 Minuten, was für diesen Film deutlich zu lang ist. Am Ende bleibt überdies eine Frage offen, die der Film selbst auch nicht beantwortet: warum schreibt sich Amerika mit drei K?