In der langjährigen Geschichte des britischen Filmstudios Hammer gab es einige Filme, die sich in verschiedenen Phasen der Entwicklung befanden, aber niemals in Produktion gingen. Für einige dieser Projekte existiert neben einer inhaltlichen Beschreibung auch Werbematerial.
THE AMAZON QUEEN

Ein Projekt, das in den 70er Jahren hätte entstehen sollen. Über diesen Film ist nicht viel bekannt, aber angesichts des Artworks kann man sicherlich sagen, dass hier ein Film im Stil von THE VIKING QUEEN entstanden wäre.
A SCENT OF NEW-MOWN HAY

Auch über dieses Projekt ist nicht viel bekannt. Es sollte auf jeden Fall eine Geschichte sein, die nach der Apokalypse spielt. Anhand des Artworks kann man wohl davon ausgehen, dass es in dem Film schreckliche Mutationen gegeben hätte.
MISTRESS OF THE SEAS

Basierend auf einem Roman von John Carlove sollte dies ein Piratenfilm sein – im Jahre 1978. Zu Hammers Glück wurde dieses Projekt nichts, gab es zu jener Zeit doch kaum erfolglosere Genres als den Piratenfilm (oder den Western). Für die Hauptrolle hoffte man, Raquel Welch zu gewinnen. Ein alternativer Titel war PIRATE ANNIE.
WHEN THE EARTH CRACKED OPEN


Die Veröffentlichung des Films war für 1972 vorgesehen. Die Dreharbeiten hätten im September 1971 starten sollen. Dabei hätte es sich um einen Science-Fiction/Katastrophen-Film gehandelt, dessen Drehbuch von John Houghton geschrieben worden ist. Ein alternativer Titel war THE DAY THE EARTH CRACKED OPEN. Die Hauptrolle sollte Caroline Munro spielen. Ray Harryhausen arbeitete bereits an den Spezialeffekten, als das Projekt fallen gelassen wurde.
ZEPPELIN VS. PTERODACTYLS

Geplant für 1972 hätte dies ein Special-Effects-Feuerwerk werden sollen, bei dem deutsche Kampfpiloten des Ersten Weltkriegs gegen Pterodaktylen kämpfen. Das Projekt wurde fallengelassen, da es angesichts seiner Effekte als zu teuer eingestuft worden ist. Die Effekte hätte Jim Danforth kreieren sollen.
SAVAGE JACKBOOT

Das Drehbuch für diesen Kriegsfilm wurde von John Houghton in den frühen 70er Jahren geschrieben. Peter Cushing hätte hier einen sadistischen Nazi spielen sollen.
THE HAUNTING OF TOBY JUGG

Da Hammer mit Verfilmungen der Romane von Dennis Wheatley schon einige Erfahrungen hatte, versuchte man diesen Roman ebenfalls auf die große Leinwand zu bringen. Es hätte sich hier um eine Ko-Produktion mit Christopher Lees Firma Charlemagne handeln sollen. Lee war für die Hauptrolle vorgesehen, das Drehbuch sollte Richard Matheson schreiben und für die Regie hatte man Terence Fisher ins Auge gefasst. Das Projekt blieb jedoch in der Development Hell stecken und wurde immer mal wieder angepackt, aber nie zu Ende gebracht. 1978 wurde der Titel noch einmal angekündigt, wobei nun Val Guest die Regie hätte führen sollen. Ein alternativer Titel war THE HAUNTING.
KALI – DEVIL BRIDE OF DRACULA

1975 wurde dieser Film geplant, der in gewisser Weise THE LEGEND OF THE SEVEN GOLDEN VAMPIRES fortsetzen sollte. Dracula wäre hier nur kurz vorgekommen. Stattdessen hätte man es mit Kali und anderen Vampiren zu tun gehabt. Peter Cushing hätte Van Helsing erneut spielen und dieses Mal nach Indien reisen sollen. Das Drehbuch wurde von Anthony Hinds geschrieben. Die Produktion sollte zusammen mit Warner Bros. angegangen werden, da man dort seinerzeit eine hohe Summe an Rupien in Indien hatte, die dort der Gesetze wegen nicht abgezogen werden konnten. Als das Gesetz geändert wurde, entschied Warner sich, den Film nicht zu machen.
CHAKA ZULU – THE BLACK NAPOLEON

Der Film sollte eine Adaption von Henry Rider Haggards Roman „Nada the Lily“ sein und wäre mit Unterstützung der südafrikanischen Regierung gedreht worden, doch die Pläne fielen durch.
Schlagworte: Hammer, Peter Cushing
Man bekommt als Fan echt Tränen in die Augen, wenn man bedenkt, was daraus hätte werden können !
Ja, ein paar dieser Filme hätte ich wahnsinnig gerne gesehen.