In den 30er Jahren waren die Universal Studios mit ihren klassischen Horrorgestalten wie Frankenstein, Dracula oder dem Wolf Man sehr erfolgreich. Jede dieser Figuren (und auch der Unsichtbare) lebte in mehreren Fortsetzungen weiter. Zu Anfang der 40er Jahre ließ die Popularität der Monster jedoch deutlich nach, weswegen Universal dem entgegensteuern wollte, in dem es Monster-Happenings gab, bei denen Frankenstein auf den Wolfsmenschen oder Dracula traf. 1944 gab es HOUSE OF FRANKENSTEIN, 1945 dann HOUSE OF DRACULA. Danach trafen die Monster noch auf Abbott und Costello, aber die Luft war raus.
Nun, mehr als 60 Jahre später, gibt es endlich HOUSE OF THE WOLF MAN. Dies ist natürlich kein offizielles Sequel von Universal, sondern eine Arbeit von Regisseur Eben McGarr, der zuvor mit dem Independent-Streifen SICK GIRL aufgefallen ist. Das Faszinierende an HOUSE OF THE WOLFMAN ist, dass der Film in Schwarzweiß und im Format 1,33:1 gedreht wurde. Darüber hinaus versprechen die Macher, dass es nichts gibt, was es nicht in den 40er Jahren auch gegeben hätte. Gore und Sex wird man dementsprechend vergeblich suchen, aber dafür dürfte dies ein Monsterfilm werden, den die ganze Familie sehen kann.
Als Wolfsmensch tritt Ron Chaney in die Fußstapfen seines Großvaters Lon Chaney Jr. Die übrige Besetzung ist weitestgehend unbekannt. Erwähnenswert ist jedoch noch Dracula, dessen Darsteller Michael Thomas wirklich Bela Lugosi sehr ähnlich sieht.
Die Handlung: Fünf Fremde werden unter falschen Voraussetzungen in ein einsames Anwesen gelockt. Ein Haus, das ihnen als Erbe in Aussicht gestellt wird. Doch sie haben keine Ahnung in welche Gefahr sie sich begeben, ist dies doch das Haus des Wolfsmenschen.
Hier noch der stimmungsvolle Trailer des im Oktober in den USA erscheinenden Films.