
Das kennt man ja. Über die Jahre hinweg gibt es immer wieder Filme, die will man sehen, aber aus irgendwelchen Gründen ist man nie dazu gekommen. Für mich ist THE BEING ein solcher Film. Der fiel mir in den 80er Jahren häufig in den Videotheken auf, aber irgendwie hab ich ihn nie mitgenommen. Warum, das erschließt sich mir nicht so ganz, war das Cover doch zweifelsohne cool. Möglicherweise war das einer der seltenen Fälle, in denen ich einfach wusste, dass der Film geschnitten worden ist. Das war zwar bei vielen anderen Streifen auch der Fall, aber so dolle informiert war ich seinerzeit als Teenie eben nicht.
Nun gut, den Film gibt es mittlerweile uncut auf DVD und vor kurzem fiel er mir in die Hände. Mal sehen. Interesse schon immer vorhanden? Check. Cover cool? Check. Jackie BLOOD DINER Kongs Debütfilm? Check.
Mehr als genug Gründe, sich das Werk zu Gemüte zu führen. Was soll ich sagen? In den 80er Jahren wäre ich wahrscheinlich schwer beeindruckt gewesen. Heutzutage wirkt das alles etwas , altbacken und inkompetent. Die Geschichte vom radioaktiven Mutationsmonster, das eine Kleinstadt heimsucht, während der Bürgermeister wie weiland der Kollege von Amity am liebsten den Deckel draufhalten würde, ist okay. Nichts Besonderes, aber einigermaßen routiniert umgesetzt. Das Monster sieht erlesen billig und statisch aus und wird folgerichtig bis zum Schluss auch kaum gezeigt. Die Schauspieler sind teilweise bessere Laien, teilweise offensichtlich beschämte Abgehalfterte wie Martin Landau oder Jose Ferrer.
Kurzum: Kann man sich ansehen, tut man’s nicht, hat man aber auch nichts verpasst. Vielleicht sollte ich künftig nicht versuchen, Filme, deren Cover mich vor einem Viertel Jahrhundert fasziniert haben, jetzt zu sehen. Aber wen will ich hier eigentlich verarschen. Wenn mir wieder so ein Teil in die Hände fehlt, schau ich es mir natürlich an.
Hier noch der Trailer:
Ich fand The Being ja durchweg sympathisch und kurzweilig. Was ist eigentlich aus Jackie Kong geworden?
“Das” wäre doch mal wirklich eine Recherche wert! es gibt nicht mal Fotos von ihr im Netz.
Die hat doch sogar hier in DE (Köln? Berlin?!) mal gelebt und mit Kong-Films die ollen Herschell Gordon Lewis Stinker vertrieben – und plötzlich war sie weg!
Ein Fall für Peter Easter!
Stimmt, Jackie Kong ist interessant. Liebe ja ihren Blood Diner. Aber ob die gefunden werden will? Schuldet ja immer noch einem ganzen Wust an Leuten Geld…
Blood Diner war auch gut stimmt – also ist die wegen Schulden abgetaucht? Au weh…..
Das hörte man zumindest. Sollen noch einige Crew-Mitglieder ihrer letzten Sachen auf Kohle warten.
Ich hab übrigens mal gesucht. Bei der muss ich auch passen. Es gibt keinen Anhaltspunkt, was sie macht, wie sie aussieht und dergleichen mehr. gibt ne Anwältin dieses Namens in Hawaii, aber das isse nicht
lt. Imdb hat sie noch eine “Karaoke” Serie (?) produziert?
Bestimmt ein Meisterwerk