So long, and thanks for all the fish: Larry Fessendens BENEATH

Ein Film aus der Kategorie “Dumm ist, wer Dummes tut.” Da hat man sechs Teenager, die das Ende ihrer High-School-Zeit feiern wollen. Klar, Party irgendwo am See geht da immer. Aber was macht jemand, der weiß, dass in diesem See ein riesiges Fischmonster haust, dem schon Leute zum Opfer gefallen sind? Man hält einfach das Maul und nimmt sich vor, nur ja niemanden schwimmen zu lassen.

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Aber von Anfang an. Unsere sechs Teenies sind also mit ihrem Paddelboot auf dem See unterwegs. Ein paar gehen schwimmen, einer schiebt Panik und es kommt, wie es kommen muss. Der Riesenfisch greift an, ein Mädchen stirbt (nicht überraschend: Es ist Mackenzie Rosman, bekannt aus Eine himmlische Familie, die wohl der größte Kostenfaktor des Films war), die Paddel gehen kaputt und die übrigen fünf sitzen auf dem See fest. Es dauert keine zehn Minuten, bis die Leiche verfüttert ist und man zur Abstimmung tritt, wer sich denn nun opfern soll, um den Fisch abzulenken, während der Rest stiften gehen kann.

Wen es trifft, ist im Grunde nicht weiter relevant. Denn die Figuren in Beneath sind durch die Bank unsympathische Egomanen. Highlight ist dabei, als sie zum Besten geben, warum sie im Boot bleiben müssen und ein anderer zu Fischfutter werden soll („Weil ich ein Star und eine Inspiration für andere sein werde, ich darf nicht sterben.“).

Beneath 2013 Larry Fessenden movie pic9KNatürlich ist es nicht so, dass man sich in Extrem-Situationen immer logisch verhält, aber dass man im Angesicht der Gefahr automatisch auf den IQ eines Fischstäbchens herabfällt, ist dann doch etwas überzogen. Wenn man allerdings einen derartigen IQ hat, dann ergibt es sicherlich auch Sinn, der Reihe nach Leute an den Fisch zu verfüttern, bis niemand mehr da ist. Smarter wäre es sicherlich gewesen, wenn alle zeitgleich ins Wasser springen, um zum Ufer zu schwimmen (das gerade mal 100 bis 200 Meter weg ist). Aber dann wäre Larry Fessendens seichtes Filmchen sehr schnell vorbei gewesen.

Das Ganze erinnert übrigens an den von Fessenden produzierten Hypothermia, nur eben im Sommer anstatt im Winter, und mit einem Fischmonster, das nicht auf zwei Beinen daherkommt. Die Qualität der Spezialeffekte ist kein Deut besser. Hier merkt man am stärksten, dass mit einem Winzig-Budget gearbeitet wurde. Der Plastik-Fisch geht jedoch in Ordnung, wenig Geld ist aber keine Entschuldigung für ein lausiges Skript.

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Neue Interviews: Kostja Ullmann, Claudio Fäh, Giulio Ricciarelli, Taika Waiti & Jemaine Clement

Ich durfte mich wieder mit einigen Filmemachern und Schauspielern unterhalten.

northmen_-_a_viking_saga_150Giulio Ricciarelli, den Regisseur von IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS, traf ich in einem schicken Bistro in München. Eine gute halbe Stunde unterhielten wir uns über seinen Auschwitz-Prozesse-Film. Mit Kostja Ullmann konnte ich mich am Telefon unterhalten, und das nicht nur über seinen neuen Film COMING IN, sondern auch seinen Lieblingsverein, den HSV. Taika Waititi und Jemaine Clement sind nicht nur die Regisseure von 5 ZIMMER, KÜCHE, SARG, sondern spielen auch die Hauptrollen. Und zu guter Letzt unterhielt ich mich noch mit dem Schweizer Regisseur Claudio Fäh über NORTHMEN – A VIKING SAGA.

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Christopher Nolans Traum von der Zukunft: INTERSTELLAR

Christopher Nolan erzählt vom Kleinen im Großen. Oder dem Großen im Kleinen. Sein INTERSTELLAR ist eine Geschichte von immensen Ausmaßen. Sie führt durch Raum und Zeit, trennt Menschen und Schicksale, und lebt doch davon, eine immense Nähe der Figuren zueinander aufzubauen. Nolans Geschichte ist die eines Endes und eines Anfangs – und alles, was dazwischen liegt.

Interstellar-2014-Poster-Wallpaper-364x227Man kann INTERSTELLAR als Spektakel betrachten, als Film, der vom Ende der Menschheit berichtet, der dies aber auf eine leise, intime Art und Weise tut, ohne auf Materialschlachten setzen zu müssen. Es ist auch eine Geschichte, die ohne einen Antagonisten auskommt. Was auch immer die Reisenden in jener anderen Galaxie finden werden, zu der sie aufbrechen, das Böse ist es nicht. Das ist die Überzeugung der von Anne Hathaway gespielten Dr. Brand, das ist auch ein fundamentales Element dieses Films, der von einer zweiten Chance berichten will. Mehr noch, der davon berichten muss, und dessen einziges Anliegen es ist, den Zuschauer zu beseelen, ihn zu inspirieren und zu motivieren.

INTERSTELLAR ist das ganze große Kino der Emotionen, und das mit den kleinstmöglichen Momenten. Er ist großes Schauspielkino, und das nicht nur in Hinblick auf den grandios aufspielenden Matthew McConaughey, sondern auch das übrige Ensemble. Bis in die kleinsten Nebenrollen spielt man sich hier die Seele aus dem Leib. Aber McConaughey ist es, der allen die Show stiehlt. Es gibt einen Moment, der nur von seiner Reaktion lebt. Im Gesicht seiner Figur Cooper sieht man grenzenlose Freude und unfassbaren Schmerz. McConaughey spielt das nicht, er fühlt es, und wir als Zuschauer werden von der emotionalen Kraft dieser Szene mitgerissen. Wer hier keine wässrigen Augen bekommt, der ist längst verloren.

Nolans Film ist ein Manifest dessen, was der Mensch sein soll, was er sein könnte und was er sein müsste. Er strahlt trotz dem, was auf dem Spiel steht, einen grenzenlosen Optimismus aus, der sich in nichts besser ausdrückt, als dieser Textzeile: „We used to look up at the sky and wonder at our place in the stars, now we just look down and worry about our place in the dirt.”

Cooper sagt das in totaler Resignation. Nolan lässt es ihn sagen, um den Zuschauer aufzurütteln. Weil der Regisseur erkannt hat, dass wir an einem Scheidepunkt stehen. Er spinnt das Gebilde einer nahen Zukunft, in der Getreide kaum noch wächst und Sandstürme das Leben zur Tortur machen. Der Raubbau am Planeten hat zur einzigen logischen Konsequenz geführt: dem langsamen Absterben der Menschheit, deren letzte Generation verhungern wird. Und wer nicht verhungert, der erstickt. Es ist eine überspitzte Version dessen, worauf unsere Welt zusteuert. Ein Kommentar auf eine Welt, die das Träumen aufgegeben hat, die nur noch von Sachverwaltern regiert wird. Wo einst Vision, Ambition und Träume den menschlichen Geist ausmachten, wo Forscherdrang und der unstillbare Durst nach neuen Erkenntnissen den Weg nach draußen, in die Ferne vorgezeichnet haben, ist nur noch das Kleinklein einer durchorganisierten Welt geblieben. Ein Leben im Dreck, das kein Leben mehr ist.

Sieht man sich die tagtäglichen Nachrichten an, mit all dem Leid, all dem Grauen, all dem, was den Menschen so hässlich werden lässt, dann kann man an der Menschheit als Ganzes verzweifeln. Es ist schwer, sich die Unruheherde dieser Welt anzusehen, und nicht in Zynismus zu verfallen. Aber INTERSTELLAR entfacht den Funken im Zuschauer neu. Er lässt ihn glauben, dass wir mehr sein können, als wir sind, dass wir einen Auftrag haben, den wir längst noch nicht erfüllt haben. Die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber wir sind nicht dafür bestimmt, auf ihr zu vergehen. Die Saat der Menschheit soll, nein, muss hinausgetragen werden. Ist man religiös, mag man es als göttlichen Auftrag sehen, ist man das nicht, bleibt der evolutionäre Auftrag. Im Kern ist es gleich, warum es geschieht, aber es muss geschehen. Der Weg muss zu den Sternen führen, zu neuen Welten, zu neuen Chancen, die Menschheit auf ein Podest zu hieven, das sie hier niemals erreichen wird.

Das ist es, was INTERSTELLAR zu erreichen hofft. Er fordert das Publikum auf, wieder zu träumen. Von den ganz großen Visionen, aber auch den kleinen Dingen. Es geht nicht nur um die Errettung der Menschheit, es geht auch um eine Vater-Tochter-Beziehung, die so stark ist, dass sie Raum und Zeit überwindet. INTERSTALLAR zeugt von der Macht der Liebe, erzählt von Menschen, die gerade, weil sie so sehr lieben, alles aufzugeben bereit sind. Das gilt für Dr. Brand, das gilt aber noch mehr für Cooper, dem die Zeit durch die Hände rinnt, der es nicht miterlebt, der aber weiß, dass er in seinem Zustand gefangen ist, während seine Kinder unaufhörlich altern. Das ist eine Zerreißprobe für die Hauptfigur, aber auch den Zuschauer, den McConaughey in die Gefühlswelt der Hauptfigur hineinzieht. Man leidet mit Cooper.

Aber so groß der Schmerz auch ist, INTERSTELLAR ist von purer Hoffnung durchdrungen. Er verweigert es seinen Figuren zu verzweifeln. Sie kämpfen, auch wenn längst alles verloren scheint.

INTERSTELLAR ist ein Meisterwerk, ein brillanter Film, der von Hans Zimmers sphärenhaften Orgelklängen getragen wird. Sie künden vom Ende und Anfang, haben sakralen Charakter und unterstreichen die Epik dieses Films. Über fast drei Stunden hinweg entführt Nolan in eine andere Welt, die der unseren so ähnlich ist. Es ist sein 2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM, nur nicht kalt, sondern warm. Emotional, zuversichtlich, menschlich. Das Werk eines Träumers, der die Fertigkeiten eines vollendeten Erzählers besitzt, der auch den Mut hat, eine Geschichte so kühn zu konstruieren, dass er auf das Verständnis des Publikums setzt, wenn es um komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge geht, der es auch wagt, eine Art göttliches Prinzip als Auslöser zu nehmen, das letzten Endes nur sagt: Der Mensch wird sein eigener Gott.

Nolan ist ein Träumer. Sein Film ist Gestalt gewordene Inspiration. Die Aufforderung, sich im Großen wie auch im Kleinen zu engagieren, die Welt zu verändern, sich selbst zu verändern, die eigene Art voranzubringen – ohne auf den eigenen Vorteil zu achten, sondern einfach nur, weil es eine verdammte Pflicht ist. INTERSTELLAR ist ein unfassbares Biest. Ein Film, der weit darüber hinausgeht, ein Gedanke, den Nolan seinem Publikum einpflanzt, einer „Inception“ gleich, wenn man so will.

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Neue Kritiken

Ich hab in letzter Zeit wieder viel gesehen, lasse mich aber andernorts darüber aus.

IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS

im_labyrinth_des_schweigens_206Im Labyrinth des Schweigens brodelt, hier ist gerechter Furor vorhanden, der gezügelt wird von der Erkenntnis, dass Gerechtigkeit nur dann triumphieren kann, wenn gute Menschen nicht einfach wegschauen.

 

THE BEST OF ME

the_best_of_me_-_mein_weg_zu_dir_150Jeder Schritt, jede Entscheidung der Figuren ist vorhersehbar. Als Zuschauer ist man ihnen immer voraus. Als das Ende naht, möchte man am liebsten rufen: „Nein, nicht auch noch das!“.

 

WILD TALES

wild_tales_150Wild Tales ist grandios, komisch, emotional, mitreißend, düster, makaber. Kurz, dies sind die vielleicht besten zwei Stunden, die man in diesem Jahr im Kino verbringen kann!

 

DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY

das_verschwinden_der_eleanor_rigby_150Dies ist ein tiefsinniger, reichhaltiger, nachwirkender Film, den man lange nicht vergisst. Im Gegenteil, je länger man über ihn reflektiert, desto brillanter wird er.

 

DAS GRENZT AN LIEBE

and_so_it_goes_150Rob Reiners Film ist gefällige Durchschnittsware. Manchmal reicht auch das.

 

ZWEI TAGE, EINE NACHT

zwei_tage__eine_nacht_150Zwei Tage, eine Nacht ist ein intensiv gespieltes, nachdenklich stimmendes Drama mit einer herausragenden Marion Cotillard. Wer ein Stück echtes Leben auf der Leinwand sehen will, wer vor Augen geführt haben möchte, was Einschnitte im Sozialsystem, was Kündigungen, was das Wegschauen wirklich bedeutet, der ist hier genau richtig.

 

AM SONNTAG BIST DU TOT

am_sonntag_bist_du_tot_150Am Sonntag bist du tot ist ein sehr smarter, emotional die richtigen Punkte setzender Film, der über rabenschwarzen Humor verfügt. Man darf hier lachen, es ist sogar gefordert und notwendig als Kontrast zu der schweren, grimmigen Geschichte.

 

THE CUT

the_cut_150The Cut ist in Film der großen Bilder. Er sieht prächtig aus, die Unerbittlichkeit der Landschaft ist jedoch auch sinnbildlich für die Gnadenlosigkeit eines Volks, das die Wirren des Krieges nutzt, um eine Minderheit auszulöschen.

 

5 ZIMMER KÜCHE SARG

5_zimmer_kueche_sarg_150Eine besondere Erwähnung wert ist die gelungene Synchro, die Viago mit österreichischem und Vlad mit rumänischem Akzent präsentiert. Gerade ersteres klingt bisweilen unfreiwillig komisch, passt aber auch zu einer Figur wie Viago, der so distinguiert erscheinen will, aber doch eine eher alberne Kreatur ist.

 

MALL – WRONG TIME, WRONG PLACE

mallEs ist ein ungewöhnlicher Film, den Joseph Hahn hier abliefert, eine Art Coming-of-Age-Drama inmitten eines Blutrauschs.

 

THE EDGE OF SANITY

edgheIn der Inszenierung zwar bieder, aber doch so routiniert, dass man sich gerne in die Geschichte ziehen lässt, gestaltet sich The Edge of Sanity als relativ geradliniger Film mit einer zwar an sich zweifelnden, aber ultimativ starken Frauenfigur.

 

INVASION VOM MARS

invasEr ist, und das ist im Grunde kurios, weit weniger souverän gealtert als das ungleich ältere Original.

 

PROXY

proxyDie Einsamkeit der einen, das Heischen um Aufmerksamkeit der anderen sind starke Kontrastpunkte einer Geschichte, die sich mit der Bewältigung von Trauer, aber auch dem Versagen dabei befasst. Proxy zeigt in verstörenden Bildern das Zerbrechen des Verstands, den bodenlosen Sturz in jenen Abgrund, in dem sich ein gesunder Geist verirren kann, wenn er sich nicht genug vor ihm hütet.

 

 

NURSE 3-D

nurseEin überraschend guter, atmosphärisch interessant gestalteter Horrorfilm, der mit Paz de la Huerta eine unglaublich aufspielende Hauptdarstellerin bietet. Sie wirkt völlig losgelöst von der Welt um sie herum, als ob sie in ihrer eigenen Realität traumwandeln würde. Dass dies niemanden um ihr herum auffällt, mag man dem Film ankreiden, man kann aber auch einfach nur dieses entfesselte Spiel genießen.

 

DIE WOLKEN VON SILS MARIA

clouds_of_sils_maria_150Vor allem aber ist „Die Wolken von Sils Maria“ schauspielintensives Kino, das auf mehreren Ebenen funktioniert und Realität und Fiktion nicht nur in Einklang, sondern auch in Kontrast zueinander bringt.

 

WER – DAS BIEST IN DIR

werDer Film baut dabei die Spannungskurve konsequent aus, übertrifft dabei aber auch gängige Found-Footage-Filme, die das wirklich Spannende zumeist erst in den letzten Minuten bieten.

 

ALMOST HUMAN

almosSmarte Science-Fiction-Unterhaltung in einer Welt, die sich nicht so sehr von der unseren unterscheidet.

 

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Neue Interviews

In letzter Zeit hatte ich die Gelegenheit, mit ein paar Filmemachern und Schauspielern zu sprechen.

Saphirblau_V2_300dpi_1400_s- Christian Petzold (PHOENIX)

Felix Fuchssteiner & Katharina Schöde (SAPHPIRBLAU)

Maria Ehrich (SAPHIRBLAU)

Ashley Johnson (MUCH ADO ABOUT NOTHING)

Mike Cahill & Michael Pitt (I ORIGINS)

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Das Planet der Affen Universum

Pünktlich zu PLANET DER AFFEN: REVOLUTION gibt es mein Buch DAS PLANET DER AFFEN UNIVERSUM bei Amazon als e-book und Book-on-Demand. Letzteres hat einen Umfang von 532 Seiten. Es geht nicht nur ausführlich auf die Filme, sondern auch die Real- und Zeichentrickserie ein.

planetderaffenuniversum

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Horror aus Österreich: BIEST

Stefan Müller, über dessen TARTARUS auf diesem Blog schon geschrieben wurde, hat mit BIEST einen neuen Horrorfilm abgeliefert, der Ende des Jahres in Österreich startet. hier der Trailer:

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Zwei eBooks

Ja, ich weiß, hier tut sich schon lange nichts mehr. An der Zeit, oft auch an der Lust liegt’s, aber hier mal ein Hinweis auf gleich zwei eBooks, die ich just vor ein paar Tagen bei Amazon eingestellt habe.

MEISTER DER ANGST – 20 GESPRÄCHE MIT HORRORFILMMACHERN

Meister der Angst

Wie kam Danielle Harris zur Hauptrolle in HATCHET 2? Warum hat Adam Green nicht das Remake von AMERICAN WEREWOLF gemacht? Wieso wollten die Produzenten nicht das Papst-der-Hölle-Konzept von Alexandre Bustillo und Julien Maury beim HELLRAISER-Remake? Wie dreht man einen deutschen Giallo-Film á la MASKS? Wieso hat es Buddy Giovinazzo nach Berlin verschlagen? In welchen Hinterhöfen wurde COMBAT SHOCK gedreht? Wie trafen sich Buddy Giovinazzo und Joe Spinell? Was wurde aus Buddy Giovinazzos Drehbuch zu MANIAC 2: MR. ROBBIE? In welcher Form haben Chuck Parello und John McNaughton vor HENRY: PORTRAIT OF A SERIAL KILLER 2 zusammengearbeitet? Wieso spielte Michael Rooker nicht mehr Henry? Warum gab es keinen dritten HENRY-Film? Welche Metaphern finden sich in DER LETZTE EXORZISMUS? Sollte Dante Tomaselli Remakes von HALLOWEEN und TANZ DER TEUFEL drehen? Wieso hat Eli Roth DER LETZTE EXORZISMUS produziert? Findet Everett De Roche das Original oder das Remake von LONG WEEKEND besser? Gibt es im australischen Outback wirklich solche Monster wie in RAZORBACK? Wie reagierte LINK – DER BUTLER auf die nackte Elisabeth Shue? Was wurde aus dem nie gedrehten Sequel PATRICK II? Wie dreht man einen Riesen-Kakerlaken-Film in Rumänien? Warum wollte Jamie Blanks ein Remake von LONG WEEKEND drehen? Wie kam DÜSTERE LEGENDEN zustande? Wie war die Reaktion von Vincent Price, als an seine Tür geklopft und ihm eine Rolle in einem Episodenfilm angeboten wurde? War Terry O’Quinn ein freundlicher STEPFATHER? Was passiert, wenn ein Method Actor wie Viggo Mortensen ein Mitglied der Saw Family in LEATHERFACE: TEXAS CHAINSAW MASSACRE 3 spielt? Was hat Guy Rolfe beim Dreh zu PUPPET MASTER 4 und 5 gemacht, als er nicht bezahlt wurde? Wie schwierig ist es, mit B-Film-Mogul Charles Band zusammenzuarbeiten? Kam es zwischen Regisseur Jeff Burr und Darsteller David Warner beim Dreh zu STRAIGHT INTO DARKNESS zur Schlägerei? Wie groß war Sam Raimis Involvierung bei THE DEAD NEXT DOOR? Wie vollzog sich der graduelle Untergang von Full Moon? War William Shatner am Set von GROOM LAKE ein Tyrann? Wieso führte nicht Robert Kurtzman bei FROM DUSK TILL DAWN Regie? Wie stark war Wes Craven an WISHMASTER beteiligt? In welchem Film tauchen die Alter Egos von Jason, Freddy und dem Candyman gemeinsam auf? Wie entstand THE DEADLY SPAWN? Sollte 2001 MANIACS eine Burleske werden? Wie kommt man auf den Namen Butcher Brothers?

Das alles und noch viele weitere Fragen werden mit 20 Veteranen und Newcomern des Horrorfilms erörtert.

Interviewt wurden Adam Green, Everett De Roche, Alexandre Bustillo, Julien Maury, Maurice Devereaux, Tim Sullivan, Jeff Burr, Robert Kurtzman, Andreas Marshall, Buddy Giovinazzo, Chuck Parello, Daniel Stamm, Dante Tomaselli, Eli Roth, J.T. Petty, Franck Richard, Franck Vestiel, Jamie Blanks, J.R. Bookwalter, Stefan Müller und die Butcher Brothers.

http://www.amazon.de/Meister-Angst-Gespr%C3%A4che-Horrorfilmmachern-ebook/dp/B00CDZ6N92/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1366393591&sr=8-1&keywords=meister+der+angst+osteried

und

GILMORE GIRLS – SIEBEN JAHRE IN STARS HOLLOW

Gilmore Girls Cover

Haben Sie sich jemals gewünscht, in einer Kleinstadt zu leben? Haben Sie sich jemals gewünscht, all ihre Nachbarn zu kennen? Falls Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten, sollten Sie nach Stars Hollow kommen.

Denn Stars Hollow ist das liebenswerteste Städtchen und die ungewöhnlichste Gemeinde, die man seit Jahren gesehen hat. Und sie bildet den Unterbau für die fabelhaften, amourösen, humorvollen, amüsanten, herzerwärmenden, emotionalen, spannenden, spaßigen und wundervollen Geschichten, die die Gilmore Girls erleben.

Kommen Sie mit und folgen Sie der Achterbahn der Gefühle, die Lorelai und ihre Tochter Woche für Woche erleben. Tauchen sie tief ein in ein Leben, das so skurril und so schön ist, dass man am liebsten Teil davon sein würde.

„Gilmore Girls“ ist ein phänomenaler Erfolg – nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Sieben Jahre lang wurde die Serie produziert, geschätzt und gesehen wird sie noch heute. Erleben Sie noch einmal mit, wie alles begonnen hat und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen dieser grandiosen Serie.

http://www.amazon.de/Gilmore-Girls-Sieben-inoffizielle-ebook/dp/B00CDY6DZ2/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1366393719&sr=1-1&keywords=gilmore+osteried

 

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Porno-Buffy

Das wäre mal eine der inflationären Porno-Parodien, die ich mir sogar anschauen würde. Lexi Belle als Buffy sieht doch recht überzeugend aus.

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Ins Dunkel … in die Flammen … und zurück auf Erden

Ein alternder Horror-Star, der mordet. Das erinnert an Vincent Price in DAS SCHRECKENSHAUS DES DR. DEATH und THEATER DES GRAUENS. Der 1983 erstandene FRIGHTMARE kann an diese beiden Filme nicht anschließen – weder formal noch inhaltlich. Denn in FRIGHTMARE kehrt der Star von einst aus dem Reich des Todes zurück. Ein irrer Killer war er aber vorher schon.

Conrad, der letzte große Horrorstar, ist eine lebende Legende, die leibliche Verkörperung aller bösen Charaktere, die er je gespielt hat. Alternd und bei schwindender Gesundheit entwirft er mit seiner Frau einen Plan, um den Tod zu besiegen. Nach seinem Tod wird er in einem Mausoleum beigesetzt. Sein Leichnam wird von Studenten gestohlen, woraufhin seine Frau nihn ins Leben zurückruft und Vergeltung üben lässt.

Gespielt wird der Horror-Star von Ferdy Mayne. Das ist ganz passend, wenngleich Mayne natürlich nie den Status eines Price, Cushing oder Lee innehatte. Aber er war Graf Krolock in TANZ DER VAMPIRE, wirkte in Hammers GRUFT DER VAMPIRE mit und machte sich in Freddie Francis’ GEBISSEN WIRD NUR NACHTS lächerlich. Er macht eine gute Figur und erinnert mit seiner hageren Gestalt an Christopher Lee, was auch daran liegen mag, dass die uralten Clips, die den jungen Horror-Star zeigen sollen, tatsächlich Filmsequenzen mit Lee sind. Dumm ist auch, dass Mayne in der zweiten Hälfte des Films kaum noch etwas zu tun hat und schweigsam durch die Schatten wandelt.

Die erste Hälfte von FRIGHTMARE ist nicht zwangsläufig spannend, aber letzten Endes deutlich interessanter als das Nachfolgende, das im Grunde nur eine Variation gängiger Slasher-Formeln darstellt, legt der olle Conrad doch die Leichendiebe nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip um.

FRIGHTMARE sieht recht günstig aus. Die Sets sind nur selten wirklich überzeugend. Selbiges gilt für die schauspielerischen Leistungen. Nur Mayne sticht angenehm heraus und ist auch der Hauptgrund, warum der Film für Genre-Fans auch heute noch ansehbar ist. Mit dabei ist übrigens auch Jeffrey Combs in einer frühen, sehr kleinen Rolle. Und Luca Bercovici, später der Regisseur des unterschätzten ROCKULA, steht hier auch vor der Kamera. Das Bild der DVD ist dem Status des Films angemessen, kurz gesagt: passabel, aber auch nur geringfügig über VHS-Standard. Immerhin gibt’s ein paar nette Boni: Spaß mit Lloyd Kaufman, der mit dem Hauptfilm praktisch nichts zu tun hat, ein paar alternative Vorspänne und einen Kurzfilm namens CARNE VALE, der natürlich auch keinen Bezug zum Hauptfilm hat.

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